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Renoise: Eine Tracker DAW, die dem Mainstream den Mittelfinger zeigt…

Ende der 80er, als man auf dem Schulhof noch Disketten mit Raubkopien tauschte, war bei einem Stapel neuer Sachen eine Disk mit der Aufschrift Soundtracker dabei. Logischerweise habe ich die Disk damals zuhause einfach mal ins Laufwerk des Amiga 500 eingeschoben und geschaut, was das für eine Software war.

Ultimate Tracker

Der Ultimate Soundtracker sah für mich damals zunächst einmal wie ein abgefahrenes Hacker-Tool aus und ich habe dem Programm nicht viel Beachtung geschenkt. Ein Bruder eines Freundes war begeistert und wollte unbedingt eine Kopie der Software haben. Er hat mir dann später in groben Zügen gezeigt, worum es sich hier handelte. Ich habe ein paar Tage damit herumgespielt, aber dem Ganzen dann erstmal keine Beachtung mehr geschenkt.

Reaper JSFX: Ich habe mal die besten Plugins aus dem Internet gesucht…

Seitdem man die Möglichkeit hat JSFX Plugins auch problemlos außerhalb von Reaper zu entwickeln und auch zu nutzen, bin ich mal auf die Suche gegangen und habe einige Resourcen im Netz rausgesucht, wo man kostenlos wirklich interessante JSFX Plugins bekommen kann.

Also, als erstes würde ich erstmal Reaper installieren. Das kostet nichts und wenn man die DAW überhaupt nicht nutzen will, muss man auch nach 60 Tagen nichts bezahlen. Die DAW nimmt kaum Speicherplatz weg und man bekommt dann schonmal die Standard-JSFX Plugins, die bei Reaper dabei sind.

Bitwig Studio: Warum ich die Berliner DAW für die derzeit beste Musiksoftware auf dem Markt halte …

2016 habe ich zum ersten mal von Bitwig Studio gelesen. Damals war die Software noch in der Version 1.3 und ein aufstrebender Underdog. Im Frühjahr 2017 erschien dann die Version 2.0 und Bitwig sorgte für Aufmerksamkeit, weil sie die Modulatoren einführten. Da habe ich die DAW dann sofort gekauft.

Bitwig Studio 4 (Quelle: bitwig.com)

Ich habe schon viele Digitale Audio Workstations ausprobiert. Ganz früher habe ich mal eine Raubkopie von Cakewalk benutzt (als Studenten konnten wir uns Ende der 90er sowas noch gar nicht leisten), dann Cubase Artist, Garage Band und ein paar Jahre später dann Reaper. Dann wurde ich auf Bitwig Studio aufmerksam, habe später aber nochmal mit Ableton, Studio One, Logic Pro und Reason geflirtet. Außerdem habe ich noch einen Blick auf Renoise und Tracktion Waveform geworfen. Allerdings bin ich seit 2017 immer wieder zu Bitwig Studio zurückgekehrt.

Warum sollte man die Störgeräusche aus der Umgebung nicht einfach in seiner Musik lassen?

Das Video spricht mir aus der Seele…

Audio und Midi zwischen virtuell verkabelten Audio Anwendungen unter MacOS hin- und herschicken …

In der Softwarewelt ist es kompliziert verschiedene Audio Anwendungen miteinander zu verkabeln. Bei Hardware ist das auch irgendwie einleuchtender, egal ob Audio- oder Midi-Verbindungen. In einem Betriebssystem benötigen wir virtuelle Kabel, um die einzelnen Anwendungen miteinander zu verbinden. Meistens wird das dann irgendwie schnell zu abstrakt.

Quelle: https://www.soundonsound.com/

In der Linuxwelt gibt es Jack … und wenn man das dann mal irgendwie zum Laufen bekommt, ist es eine Wonne verschiedene Applikationen damit zu verbinden … aber es ist halt auch kompliziert einzurichten. Jack kann man auch unter MacOS und Windows installieren, aber da kann es noch komplizierter werden. Eventuell schreibe ich mal ein anständiges Tutorial für Jack unter Linux. Wer Windows für Audioanwendungen nutzt, dem ist im Grunde eh nicht wirklich zu helfen…

Plug Data: Pure Data Patches als Plugin in der DAW?

Ok, als ich gestern etwas zu RNBO und Max geschrieben habe, bin ich kurze Zeit später wirklich zufällig über dieses Projekt gestolpert: Plug Data!

Plug Data in Action…

Das ist etwas, dass ich mir schon lange gewünscht habe und auch wenn das Projekt noch nicht ganz fertig ist, sieht das Plugin schon echt vielversprechend aus. Ok, falls jemand Pure Data kennt, dann kennt er vielleicht auch schon Plug Data, oder er hat diesen Blog soeben verlassen und installiert gerade jetzt das Plugin. Falls jemand Pure Data nicht kennt, hier eine ganz kurze Einführung:

Logic Pro 10.7.5 Update: Die Apple DAW bietet einige interessante neue Funktionen…

Apple hat wieder ein kostenloses Update für die hauseigene Audio Workstation Logic Pro veröffentlicht. Mit der Versionsnummer 10.7.5 gibt es so einige nette Features, die sich die Community schön länger wünscht.

Quelle: apple.com/de/logic-pro

Spurstapel innerhalb von Spurstapeln…

Wenn ich mehrere Tracks im Arranger markiere, kann ich diese zusammen fassen. Dann erhalte ich einen Spurstapel. Dieser Stapel bekommt dann einen Buss, in dem ich Effekte für alle Spuren, die darin enthalten sind, anwenden kann. In anderen DAWs nennt sich so etwas einfach Gruppen.

Jetzt kann man innerhalb dieser Spurstapel weitere Stapel anlegen … also quasi Unterstapel in Spurstapeln … klingt komplizierter als es ist.

Wie emuliere ich den typischen LoFi Tapesound mit einfachen kostenlosen Plugins?

Tape Plugins sind ja gerade der letzte Schrei. Im Grunde kann man diesen Effekt in jeder DAW mit einfachsten Plugins nachahmen. Ich tendiere zu der kostenlosen Effektsammlung von Kilohearts, weil es dort alles gibt, was man braucht und der Snap Heap Container auch diverse Modulatoren enthält.

Vierspur-Recorder (Quelle: Wikipedia)

Was macht diesen typische Kassettensound aus?

Eigentlich benötigt man nur 4 Plugins, um den typischen Sound einer Kassette zu emulieren:

  1. Saturation – Tonband erzeugt Obertöne, besonders wenn man das Signal zu laut aufnimmt.
  2. EQ – Je nachdem wie alt das Tape ist, oder über welchen Player man es wiedergibt, werden einige Frequenzen verstärkt und andere kommen eventuell etwas zu kurz.
  3. PitchShifter – Ganz typisch für eine Kassette ist die Schwankung der Tonhöhe. Auch hier sind das Alter der Kassette und die Art des Players wichtige Faktoren.
  4. Bitcrusher – Eigentlich ist das ja ein digitaler Effekt, aber ich finde man kann hiermit nochmal etwas Verzerrung dazumischen und außerdem ein bisschen Rauschen, wenn man die Bits etwas herunter dreht.

Reaper DAW: Eine Liebeserklärung an die kleine Audio Workstation, die im Grunde unheimlich groß ist…

Der Markt mit Digitalen Audio Workstations ist recht übersättigt. Es gibt die großen Player, die sich am Markt etabliert haben. Es gibt die Mitläufer, die immer hinterher hetzen und versuchen etwas vom großen Kuchen zu ergattern. Und es gibt die Underdogs, die einfach seit Jahren ihr eigenes Ding machen. Reaper ist ein solcher Underdog.

Reaper 6 mit Concerto Theme

In den 90ern hat Justin Frankel Winamp programmiert. Der Media Player war ein Riesenerfolg und 1999 kaufte AOL das Teil für schlappe 100 Millionen Dollar. Frankel blieb noch ein paar Jahre im Entwicklerteam, hatte 2004 aber die Schnauze voll und gründete im selben Jahr Cockos.

VST Plugin: 10 Gründe, warum das Reason Rack im Grunde das einzige Plugin ist, das man benötigt…

Jeder nutzt seine DAW ja irgendwie anders. Der eine will nur seine Live-Band recorden, ein anderer klickt einfach irgendwelche Samples zusammen, ein Dritter erzeugt alle Klänge mithilfe von diversen Hardware- und Software-Synths und zu guter Letzt gibt es noch den Sound Designer, der mithilfe von virtuellen Instrumenten, Field Recordings und Effekten verschiedene Klänge für Filme, Videospiele oder auch experimentelle Musik erzeugen will.

Die meisten Audio Workstations verfügen über virtuelle Instrumente und Effekte. Die einen sind richtig gut ausgestattet: Studio One, Ableton Live Suite, Cubase, … und einige eher weniger: Waveform Free, Renoise, Reaper, … Mit grundlegenden Sachen, wie EQ, Compressor, Reverb, einfachem Sampler und einfachem Synth ist nahezu jede DAW ausgestattet.

Aber was ist, wenn ich spezielle Sachen benötige: Ein gutes Piano, ein akustisches Schlagzeug, Guitar Amp, einen modularen Synthesizer, haufenweise Samples, analog klingende Effekte? Man kann sich natürlich all dies mühsam mithilfe von kostenlosen oder auch kostenpflichtigen Plugins zusammen suchen.

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