Up to Date – Links und Krams KW 17/2022

Das war eine recht entspannte Woche, mit viel Pavement und Stephen Malkmus auf dem Plattenteller. Hatte fast vergessen, wie grandios dieser Mann ist.

Links und Zeugs

Poorly Photoshopped Pictures in Films // Game: Return of the Slimepires // Ron Gilbert macht wieder ein Monkey Island! // The Inside Story of How Tumblr Lost its way // Third Man Records verkauft einen OldSchool Plattenspieler // LEGO Indiana Jones // Die Ableton Synth-Lernplattform ist noch besser geworden // 1700 kostenlose Onlinekurse von bekannten Universitäten // Virtuelle Kommunikation macht die Kreativität kaputt // Earth Clock // Excel ist your most overlooked Design Tool // Illustrationen von Doug John Miller // Kung Fu Hustle 2 kommt und warum das so lange gedauert hat // Would I Do it Tomorrow? ///

A Guerilla Gardener in South Central LA // How The world sounds to Animals ///

Up To Date – Links und Krams KW 13/2022

Letzte Woche habe ich meine alten Nuclear Attack Kassetten wiedergefunden und mich in die herrlich sinnfreien und teilweise lustigen Texte neu verliebt. Ich frage mich, warum wir das nie wieder gemacht haben? Warum haben wir irgendwann nur noch englische Texte geschrieben und diese dann eher mit einer düsteren oder ernsten Thematik versehen?

Ich weiß nicht wieso, aber irgendwie habe ich Moment Lust wieder deutschsprachige, witzige, sarkastische und auch sinnfreie Texte zu schreiben und diese auf unterschiedliche Musik zu singen: Indiekrams, Elektrogefrickel oder was weiß ich. Im Moment ist die Welt doch eh gerade recht düster und das muss man doch nicht auch noch mit der eigenen Musik untermalen?

Mit Undawn verneigen wir uns weiterhin vor unseren alten Helden von Slayer, EyeHateGod oder den Melvins und mound ist im Moment gerade gegessen. Also könnte man doch Nuclear Attack wieder aufleben lassen? Die Frage ist, ob wir den Namen weiterhin verwenden … (er ist jetzt nicht wirklich geschickt gewählt, gebe ich zu) oder ob wir uns einen bescheuerten aber passenden deutschen Namen ausdenken und darunter dann weiter machen in eben erwähnte Richtung…

Ansonsten habe ich diese Woche mal wieder viel Ween gehört. Leider besitze ich keine Platten oder CDs mehr von den Jungs, aber ich habe damals meine Ween Sammlung in mp3s umgewandelt und diese Dateien habe ich glücklicherweise noch.

Ich könnte hier jetzt einen ganzen Schulaufsatz über die grandiose Band aus New Hope schreiben. Mach ich aber nicht … eventuell bekommen sie demnächst einen eigenen Artikel. Jedenfalls gehörten Ween Mitte der Neunziger bis in die 2000er zu meinen Lieblingsbands und Chocolate & Cheese wird wohl ewig zu meinen Lieblingsplatten gehören.

Links und Zeugs

My Room is a mess // A Guide to Ween’s Chocolate & Cheese // The Absurdity of Fandom: Slint’s „Spiderland“ // All the F*cking Books You Find at the Bookstore // The 15 most Beautiful Songs under 2 Minutes // netter Online Video-Editor: „Runway“ // Song-Maker … ich liebe ihn! // Losing can be transformative // Stop Believing these Myths about Creativity // The real reason to „Learn To Code!“ // Infinite Mac! // How To Glue This to That // Science Humour ///

Rubber Chicken „The Immigrant Song“ // Ich mag die neue Jon Spencer Platte jetzt schon! // Stop Trying To Be Nice all the Time // She was addicted to PacMan in 1982 ///

Up To Date – Links und Krams KW 10/2022

Diese Woche war nahezu ereignislos. Ich habe meine ganz leicht angestaubten Web Dev Bücher wieder vorgekramt und wieder etwas HTML, CSS und endlich auch mal JavaScript geschrieben. Ich will jetzt endlich mal meine drei Bücher zu diesem Thema durcharbeiten.

Falls es jemanden interessiert, ich lese derzeit das großartige „Learning Web Design“ von Jennifer Niederst Robbins, „Responsive Web Design mit HTML5 und CSS“ von Jessica Minnick und „JavaScript – The Definitive Guide“ von David Flanagan. Warum englische Bücher? Keine Ahnung, habe ich mir damals im Studium angewöhnt…

Musikalisch lief hier weiterhin fast ausschließlich wieder die Jon Spencer Blues Explosion auf’n Plattenteller oder im CD-Player. Alle Alben und Singles wurden mindestens einmal angehört. Ich weiß jetzt wieder, warum ich in den 90ern so vernarrt war in diese Truppe.

Eigene Musik wurde diese Woche keine gespielt oder recorded. Wir sind noch geschafft von der Produktion unserer letzten Undawn Platte. Aber mal sehen, vielleicht kriegen wir Ende dieser Woche noch unser Cover von EyeHateGod hin 😉

UPDATE: Yau, wir haben das Cover am Wochenende noch hinbekommen 😉
Undawn – Jackass in the Will of God (EyeHateGod Cover)

Links und Zeugs

The Restorative Joy of Cycling // Detailed Wooden Automatons of the Beatles in Motion // MIT Computer Program predicts in 1973 the civilization will end in 2040 // In Argentina, cheap government-issued Netbooks sparked a musical Renaissance // I presided at the Birth of Google // NYC Sticker Artist gives Street Structures distinct Peraonalities // Comparing Node JavaScript to JavaScript in the Browser // Front-End Predictions for 2022 ///

Star Trek: He’s Dead, Jim! // One of the first Live performances of the Talking Heads in 1976 // The Chipmunks on 16 Speed – Sludgefest // DC League of Super-Pets … endlich mal ein guter DC Film? // Don CherryOm Shanti Om 1976 // PJ HarveyDress // EelsWhat’s in my Bag? ///

Zufällig gefunden und überraschend cool:

Up To Date – Links und Krams KW 04/2022

Und Zack! ist der Januar auch schon wieder rum. Achja, Vorsätze für’s neue Jahr und so: Ich habe mein etwas verstaubtes Web Design Buch wieder aus der Ecke gekramt und mache da weiter, wo ich Ende des letzten Sommers aufgehört hatte. Irgendwie nagt es immer wieder an mir, wenn ich mich nicht mit HTML und CSS beschäftige. Musik und Web Entwicklung scheinen meine beiden Leidenschaften zu sein…

Auf dem Plattenteller lagen hier wieder mal die ersten Scheiben von Spiritualized und auch mal Spacemen 3. Außerdem habe ich mir das erste Album von Dead Meadow mal wieder angehört, da wir mit Undawn „Sleepy Silver Door“ covern wollen.

Links und Zeugs

A History of Montreux Jazz Festival Posters // Wenn dein Nachwuchs sarkastisch ist, dann ist das ein Zeichen für Intelligenz // Looptap – a minimal game // Ich liebe diese digitale Musicbox // Das kleinste Handheld Gadget, auf dem man Doom spielen kann // Lebensweisheiten einer 5-Jährigen // How To Be a Responsible Music Fan in the Age of Streaming // My first Web0 Website! ///

John Peel Roulette // The Problem with NFTs // Old Disney Cartoon Sound FX // Wunderbarer Pixel Art Trailer für die 5. Rick & Morty Staffel // Der großartige Elliott Smith // … und hier // The Art of Warez // Blacks Sabbath auf Akustikgitarre im Fahrstuhl … Hammer! // Es ist gelöst: Der mysteriöse Akkord am Anfang von „A Hard Days Night“ // Playing Bass with a Bow // Spiritualized live bei MTV’s 120 Minutes 1992 ///

Eine subjektive aber durchaus begründete Top 15 der besten Beatles Songs

Ich wollte mir mal wieder einen Sampler mit meinen Lieblingstracks der Fab Four auf CD brennen. Einfach, weil ich das schon ewig nicht mehr gemacht habe. Dieser Monat stand sowieso ganz im Zeichen der Liverpooler – aufgrund des Albums und des Films zu „Let it Be / Get Back“ und dessen Jubiläum. Daher fand ich einen Best-Of Sampler eine gute Idee und auch in diesem Beitrag die Songauswahl zu begründen…

Daher nun eine Auswahl von 15 Songs, die es auf jeden Fall auf den Sampler schaffen würden. Die Aufzählung erfolgt von 15 bis 1, wobei Nummer 1 der in meinen Augen grandioseste Song der Beatles ist.

15. I Saw Her Standing There (1963)

Der Opener des Debütalbums. Die ersten drei Alben liegen hier sicherlich eher seltener auf dem Plattenteller. Ich mag viele ihrer frühen Songs, aber ich mag die Alben ab 1965 einfach lieber. Allerdings hat mich dieser Song schon immer gefesselt und das hat sich bis heute nicht geändert.

Den Song hat Paul zusammen mit John im Wohnzimmer seines Elternhauses 1962 geschrieben, etwa einem halben Jahr vor dessen Aufzeichnung im Februar 1963. Bekannterweise konnte man Anfang der 60er nur auf 2 Spuren aufzeichnen – die erste Spur für den Grundtrack und die zweite Spur für die Leadvocals oder ein Solo-Instrument. Erst ein Jahr später wurde bei EMI mit 4-Spur-Bandgeräten aufgezeichnet.

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Up To Date – Links und Krams KW 46/2021

Ich habe mich diese Woche mal in das Debütalbum der Supergroup Atoms For PeaceAmok“ von 2013 reingehört und bin noch nicht so ganz überzeugt … was manchmal auch ein gutes Zeichen ist.

Ansonsten war das ’ne ziemlich beschissene Woche…

Links und Zeugs

The Lack of Feedback: The main reason you quit // Start a tiny Website from your notebook // Der Guardian hat mal eine Rangliste der besten Sonic Youth Songs angefertigt … könnte man so unterschreiben // 6 reasons why Art Making is so good for you // Ich steh‘ auf die Illustrationen von Brian Rea // How to maintain a healthy brain // The Calm of Collage // Storythings: What will the world look like in 2031? // Scan of the month: LEGO Minifigures // Wissenschaftlich belegt: Dieser Song ist perfekt, für jede Tages- oder Nachtzeit // Aphex Twin’s mask collapses // How and why to switch to Linux for Good in 2021 // How to switch an old Windows Laptop to Linux ///

Objects // MacBook Pro M1: A review for musicians // Keine Woche mehr bis: The BeatlesGet Back! // KMRU: Spaces ///

Up To Date – Links und Krams KW 38/2021

1999 war für die Flaming Lips eine Art Wendepunkt. Mit dem Erscheinen ihres 9. Studioalbums „The Soft Bulletin“ klang ihre Musik anders – weniger Gitarren, besser arrangiert, größer. Es gab nicht mehr nur Gitarren, Bass und Schlagzeug (und eventuell mal ein paar Streicher). Es wurden nun auch elektronische Instrumente, wie Drum Machines und Synthesizer eingesetzt.

Ich persönlich fand die Musik der Lips seit dem 92er Album Hit To Death in the Future Head großartig. Ich weiß noch, wie ich die Platte zum ersten mal gehört habe und nahezu überwältigt war von Halloween on the Barbary Coast

Mein Interesse zog sich durch die 90er, über The Soft Bulletin, bis At War with The Mystic 2006. Danach wurde mir die Musik zu …. ich weiss gar nicht wie ich es beschreiben soll. Der Zauber war irgendwie weg. Das Sgt. Pepper Cover-Album fand ich noch gut, aber alles andere habe ich nicht mehr wirklich verfolgt.

Diese Woche habe ich aber nach Jahren mal wieder The Soft Bulletin aufgelegt und mich in die Platte neu verliebt. Die Platte verströmt irgendwie eine wunderbare Melancholie und man hört, dass die Lips damit irgendwie wieder Hoffnung ausstrahlten. Die Band hatte zu der Zeit keine einfache Phase. Der langjährige Gitarrist der Band, Ronald Jones, hatte die Band kurz zuvor verlassen und die Drogenprobleme von Steven Drozd machten der Gruppe zu schaffen.

Ich denke ich werde mich in Zukunft auch mal intensiver mit den jüngeren Flaming Lips Scheiben beschäftigen…

Links und Zeugs

Music Copyright in the Age of Forgetting // 24 underrated Websites // Don’t Be Afraid to Disappear // Words on the Street … // Monster Namen Generator // The Endless Life of Book Cover Trends ///

1950s Sugar Crisp Commercial // In den 80ern wurde sich über Sicherheitsgurte in Autos genauso aufgeregt, wie über Masken heute // Surreal LEGO Build // Nigel Kennedy spielt eine interessante Version von Hendrix‘ Purple Haze // How To Be Creative // Tape Looping like in the 70s // Das kommende Kirby Spiel muss ich spielen … // Electro-Glitch Pop in the 1960s: The Silver Apples ///

Der neue alte Song von Radiohead ist wirklich vom Feinsten…

Up To Date – Links und Krams KW 37/2021

Die Supermärkte sind schon wieder voll Spekulatius … wird auch Zeit. Das Wetter wird langsam herbstlicher und ich habe die letzten Tagen immer mal wieder das Debütalbum von Stephen Malkmus gehört und ansonsten die Beatles

Nach drei Wochen HTML und CSS, habe ich meine 100 Days of Code Challenge ein wenig umgeschwenkt und ich scripte jetzt im Kontakt Sampler. Nach einigen gesampleten Instrumenten in diversen Samplern, möchte ich es nun richtig machen, mit eigener GUI und den ganzen coolen Scheiß.

Links und Zeugs

Web Design Done Well // Turn a Google Spreadsheet into a Blog page // Checkboxland // Die besten Granular und Glitch Gitarrenpedale // Ich verfolge schon seit einigen Monaten die Entwicklung dieses modularen Software Synths … jetzt ist er fertig // Ich steh‘ auf diese Luftaufnahmen // Rewilding Your Attention // Abgefahren: MacOS in Svelte // Sir Clive Sinclair ist gestorben. Hier ist seine Welt // Russische Multiplikation ///

5 Stunden Pink Panther … die komplette erste Staffel auf YouTube // The Making of Sgt. Pepper (Dokumentation von 1992) // Eine alte, aber sehr gute Einführung in die Klangerzeugung mit Synthesizern // Paul McCartney und Brian Wilson waren Rivalen // Prince bei den Muppets Tonight! // Ich mag den Ein-Saiten-Typen // Velvet Underground Dokumentation von 1986 // … und diese ist aus den 90ern // Eine komplette Vorlesungsreihe zu Gödel, Escher, Bach vom MIT // Neil Young und Devo // David Bowie: To be an artist is to be dysfunctional // Jeff Tweedy gibt mal eben eine Songwriting Masterclass im Broken Records Podcast // Kermit der Frosch gibt einen TED Talk zum Thema Kreativität // The Strange Magik of Jimi Hendrix // Stop Motion Streichhölzer // Der wunderbare dritte Teil der Trilogy of Terror: Amelie ///

Komischerweise schwirrt mir die letzten beiden Tage ständig dieser Song im Kopf herum…

Rick Rubin unterhält sich mit Paul McCartney..

… und genau diese Unterhaltung wurde in eine sechsteilige Miniserie gepackt und gibt es jetzt auf Disney+ zu sehen. Als Beatles Fanboy habe ich die komplette Serie am letzten Wochenende verschlungen (6 x 25min).

Kein geringerer als Rick Rubin, der ebenfalls eine Legende im Musikbusiness ist, stellt Sir McCartney haufenweise Fragen zu den verschiedensten Stationen seiner mittlerweile 50 jährigen Musikkarriere. Auch wenn es überwiegend um die Musik und dessen Entstehung der Beatles geht, werden auch das Solowerk und die Zeit mit den Wings behandelt.

Am schönsten sind die Passagen, wenn Rubin diverse Hits des Bassisten auf seinem Mischpult anspielt und verschiedene Spuren der Aufnahmen hervorhebt. Schön, dass hier und da auch ein paar Fehler entlarvt werden. Logischerweise wird das Bassspiel des Liverpoolers hervorgelobt und hier und da auch etwas zuviel beweihräuchert. Allerdings war das eine ganz hervorragende Miniserie und ich kann sie jedem nur ans Herz legen.

Paul McCartney war und ist nun mal ein Ausnahmemusiker und das kann man in solch einem Format auch ruhig mal unterstreichen. Man kann auch sehen, dass ihm die eine oder andere Erinnerung schon nahe ging.

Up To Date – Links und Krams KW 35/2021

Haben wir echt schon September? Iss wohl so. Diese Woche ist wie im Flug vorbeigerauscht. Ich habe fast ausschließlich die großartigen Scheiben von Broken Social Scene gehört. Das gleichnamige Album aus dem Jahre 2005 haut mich immer wieder um, genauso wie die beiden darauffolgenden Solo-Alben der Bandmitglieder Kevin Drew und Brendan Canning. Unglaublich was die Truppe für Songs raushaut.

Die 100 Days of Code Challenge läuft gut. Die ersten zwei Wochen sind rum und ich habe das Buch schon fast zur Hälfte durchgearbeitet. Im Moment ist das alles noch Wiederholung.

Links und Zeugs

Art Inspiration and where to find it // Vintage Websites, die immer noch aktiv sind // Wieso sind Weblinks eigentlich standardmäßig blau? // Augmented Reality macht aus Reese’s Puffs Musikinstrumente // Man kann aus einfachen Portraits kleine Animationen erstellen … spooky // 6 Echo Chambers, die den Sound populärer Musik geprägt haben // Websites from hell // Eine Geschichte des Hypertexts ///

Wer keinen Wilkins Coffee trinkt, wird getötet … als Produkte noch einen Standpunkt hatten 😉 // Wenn man jeden Sport mit einer Bowling Kugel machen würde … // Die Velvet Underground Dokumentation will ich sehen // Green Ball Adventure // Ich liebe Found Sounds, habe ich hier auch schon so einige Male benutzt // Eine der ersten Drum Machines ///

Achja, Broken Social Scene live at Radio 3 (2004) ist wirklich inspirierend…