Up To Date – Links und Krams KW 36/2021

Wieder eine schnelle Woche … und eine warme. Der Sommer hat sich nochmal aufgebäumt und vielleicht tut er das ja noch ein paarmal im September. Ich habe letztes Wochenende ja die wunderbare Interview-Reihe zwischen Rick Rubin und Sir Paul McCartney gesehen, deshalb lagen die Fab Four die letzten Tage vorzugsweise auf dem Plattenteller.

Ich habe überwiegend die Deluxe Jubiläums-Alben von Sgt Pepper, White Album und Abbey Road gehört und die eine oder andere Anthology Scheibe. Und dann erscheint nächsten Monat auch noch die Let It Be Jubiläumsplatte. Was soll ich sagen, die 5CD Version inklusive Buch ist schon vorbestellt. Das Beatles Imperium ist die einzige Geldmaschine, denen ich meine Moneten in den Rachen werfe…

Achja, und im November kommt auch nochmal was von Radiohead. Kid A und Amnesiac werden wiederveröffentlicht und dazu gibt es unveröffentlichte Aufnahmen aus den Sessions Anfang der 2000er. Diese Periode mag ich am liebsten von Radiohead, daher freue ich mich auf mehr Material aus dieser Zeit … Ansonsten ist die Woche blöderweise einfach nur an mir vorbeigerauscht … das ist nicht so gut.

Links und Zeugs

Deutlicher Standpunkt // Playdate – interessante neue Handheld Konsole // Beat Machine // Die 10 schärfsten 35mm Kameras des Jahres 1982 … mir persönlich hat die Canon A1 immer richtig gut gefallen // Die 5 Stadien der Prokrastination // „There Goes A Truly Great Drummer“ // Why Don’t You Sing the Newspaper? // Track This! // Joseph Caroff – Ein Designer, den jeder kennen sollte, aber kaum einer kennt // Gesundheitsicons // Die Kunst von Yuri Suzuki // Will jemand lernen, wie man bestimmte Knoten macht? ///

Dinosaur Jr live in the House of Strombo 2017 // … und die wunderbaren dEUS live at La Route Du Rock 2004 // Sound Design im Modular Synthesizer // Seinfeld Kind Of Blue // Der Sound eines heissen Kupferblocks, während er durch Eis schmilzt // Eine Doku für Netflix zu produzieren, scheint recht einfach zu sein // Matrix Resurrections Trailer ///

Haufenweise Links, Tools und anderes nützliches Zeugs für Web Entwickler…

Ohne viel Worte. Eine Liste meiner Lesezeichen…

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Rick Rubin unterhält sich mit Paul McCartney..

… und genau diese Unterhaltung wurde in eine sechsteilige Miniserie gepackt und gibt es jetzt auf Disney+ zu sehen. Als Beatles Fanboy habe ich die komplette Serie am letzten Wochenende verschlungen (6 x 25min).

Kein geringerer als Rick Rubin, der ebenfalls eine Legende im Musikbusiness ist, stellt Sir McCartney haufenweise Fragen zu den verschiedensten Stationen seiner mittlerweile 50 jährigen Musikkarriere. Auch wenn es überwiegend um die Musik und dessen Entstehung der Beatles geht, werden auch das Solowerk und die Zeit mit den Wings behandelt.

Am schönsten sind die Passagen, wenn Rubin diverse Hits des Bassisten auf seinem Mischpult anspielt und verschiedene Spuren der Aufnahmen hervorhebt. Schön, dass hier und da auch ein paar Fehler entlarvt werden. Logischerweise wird das Bassspiel des Liverpoolers hervorgelobt und hier und da auch etwas zuviel beweihräuchert. Allerdings war das eine ganz hervorragende Miniserie und ich kann sie jedem nur ans Herz legen.

Paul McCartney war und ist nun mal ein Ausnahmemusiker und das kann man in solch einem Format auch ruhig mal unterstreichen. Man kann auch sehen, dass ihm die eine oder andere Erinnerung schon nahe ging.

Up To Date – Links und Krams KW 35/2021

Haben wir echt schon September? Iss wohl so. Diese Woche ist wie im Flug vorbeigerauscht. Ich habe fast ausschließlich die großartigen Scheiben von Broken Social Scene gehört. Das gleichnamige Album aus dem Jahre 2005 haut mich immer wieder um, genauso wie die beiden darauffolgenden Solo-Alben der Bandmitglieder Kevin Drew und Brendan Canning. Unglaublich was die Truppe für Songs raushaut.

Die 100 Days of Code Challenge läuft gut. Die ersten zwei Wochen sind rum und ich habe das Buch schon fast zur Hälfte durchgearbeitet. Im Moment ist das alles noch Wiederholung.

Links und Zeugs

Art Inspiration and where to find it // Vintage Websites, die immer noch aktiv sind // Wieso sind Weblinks eigentlich standardmäßig blau? // Augmented Reality macht aus Reese’s Puffs Musikinstrumente // Man kann aus einfachen Portraits kleine Animationen erstellen … spooky // 6 Echo Chambers, die den Sound populärer Musik geprägt haben // Websites from hell // Eine Geschichte des Hypertexts ///

Wer keinen Wilkins Coffee trinkt, wird getötet … als Produkte noch einen Standpunkt hatten 😉 // Wenn man jeden Sport mit einer Bowling Kugel machen würde … // Die Velvet Underground Dokumentation will ich sehen // Green Ball Adventure // Ich liebe Found Sounds, habe ich hier auch schon so einige Male benutzt // Eine der ersten Drum Machines ///

Achja, Broken Social Scene live at Radio 3 (2004) ist wirklich inspirierend…

Up To Date – Links und Krams KW 34/2021

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen weniger Netflix zu gucken, aber eine Serie muss ich noch empfehlen. Wie schon mal erwähnt mag ich ja einige Kinderserien, besonders wenn sie etwas skurril sind, wie beispielsweise Adventure Time oder so. Am letzten Wochenende haben mein Sohn und ich noch so eine Perle entdeckt: Clarence.

Clarence ist ein zehnjähriger Junge, der mit seiner Mutter und dessen neuen Lebensgefährten neu in der Stadt (Aberdale) ist und dort in die Grundschule geht. Er ist einfach nur übertrieben enthusiastisch und hyperaktiv, dass es eine Freude ist. Verantwortlich für die Serie ist unter anderem Skyler Page, der auch schon für Adventure Time Drehbücher geschrieben hat.

In Amerika ging die Serie bereits 2014 auf Sendung und es wurden insgesamt nur drei Staffeln produziert. Eine Folge läuft ungefähr 10 Minuten. Ich mag Clarence.

Der Urlaub ist vorbei. Trotzdem war die Woche recht gut. Ich habe viel Web Krams gemacht und endlich angefangen am nächsten mound Album zu arbeiten. Vielleicht wird das ja dieses Jahr noch was 😉

Musikalisch war die Woche wieder geprägt von alten Helden, wie Ben Folds Five und Broken Social Scene, von denen ich einige Alben auf CD ergattert habe. Das zweite Album des Ben Folds Trios ist echt gut (Whatever and Ever Amen 1997).

Links und Zeugs

Auf den Webseiten des Week-End Fests gibt es auch regelmäßig Mixtapes bekannter Künstler … hier ist eins von J Mascis (hier ist auch noch ein tolles Interview mit dem Dinosaur Frontmann)… und das Mixtape von Juana Molina ist auch interessant // Safari ist der neue Internet Explorer … irgendwie // Wie man automatische Updates für Windows 10 abstellt (in eigener Sache…) // How I experience the Web today … // Ich mag die Blackouts von Austin Kleon! // Herr der Ringe bald als Serie auf Netflix // Interessante Bilderreihe: Unfälle, während sie passieren // Cassette Tuntableism in Japan // Dazu noch den Loopman! // Mit Samplelab kann man angeblich jede Note eines Audiosamples verändern … muss ich an anderer Stelle mal ausprobieren ///

Smartphonesucht … // Leider ist der Coolste aller Schlagzeuger diese Woche gestorben … hier kann man lernen, so zu spielen wie er // Und hier nochmal die grandiosen Broken Social Scene live im House Of Strombo 2019:

///

Solus OS Budgie 4.3 – Ein schnelles schickes Linux für den Umsteiger?

Gestern morgen habe ich noch kurz einen Blick auf die Linux Distribution Solus OS geworfen. Ich habe lediglich die Live Version getestet und nichts installiert. Solus ist eine eigenständige Distribution, d.h. sie basiert nicht auf Ubuntu oder Arch, wie die meisten ihrer Kolleginnen. Solus hat sogar einen eigenen Desktop mit dem Namen Budgie entwickelt, der mittlerweile von vielen anderen Distributionen genutzt wird.

Das Live Image der Budgie Version ist 1.9GB groß und startet ohne Probleme vom USB Stick. Ich war überrascht, wie schnell sich der Desktop vor mir auftat. Alles fühlt sich richtig snappy an. Ich konnte nirgends irgendwelche Lags feststellen, selbst bei der Live Version. Solus gibt es natürlich noch mit anderen Desktopumgebungen, wie bspw. Gnome oder KDE. Die Images dazu findet man ebenfalls auf der Downloadseite.

Das System kommt mit ausreichend Software für den Einstieg. Alles, was man für den Alltag braucht ist da: Firefox, Thunderbird, Text-Editor, Libre Office, Rhythmbox, Gimp, etc… Für die Installation weiterer Software gibt es das obligatorische Software Center.

Da Solus komplett unabhängig entwickelt wurde, kann man nicht erwarten, dass die Repositories für weitere Software auch nur annähernd so reich gefüllt sind, wie die von größeren Distributionen. D.h., wenn man speziellere Software sucht, wird man diese wohl per Hand installieren müssen. Selbstverständlich kann man seine Software auch im Terminal installieren: sudo eopkg install <packagename>

Das Aussehen und Verhalten der „Taskleiste“ am unteren Bildschirmrand erinnert ein wenig an Windows und wird Umsteigern erfreuen. Links finden wir das Menü, welches sehr aufgeräumt ist.

… und auf der rechten Seite befinden sich die üblichen System-Icons: Netzwerk, Lautstärke, Bluetooth, Uhrzeit, Batterie, Herunterfahren etc. und Raven, eine Infoleiste in der man am rechten Bildschirmrand den Kalender, Notifications und anderes Zeugs angezeigt bekommt.

In den Systemeinstellungen kann man schnell und einfach diverse Dinge einstellen. Es gibt eine gute Auswahl an Desktop Wallpapers, man kann die Taskleiste platzieren und das Aussehen ändern, man kann sogar weitere Taskleisten anlegen und verschiedene Applets darauf platzieren.

Alles in allem ein rundes, nettes Betriebssystem, dass ich im Grunde jedem ans Herz legen kann. Mich wundert es immer wieder, dass sich so viele Nutzer, die wirklich nur im Netz surfen, ihre Emails abrufen und mal einen Film schauen, sich immer noch mit Windows rumschlagen. Mittlerweile gibt es so viele gute Linux Desktop Distributionen, die man problemlos sofort benutzen kann.

Das Einzige, was mich etwas an Solus gestört hat, ist das Standard-Theme des Desktops. Das OS startet zunächst im Dark-Modus, der mir persönlich etwas zu dark ist. Im Terminal hatte ich Probleme etwas zu erkennen (Die Schrift war auch viel zu klein, ebenso im Text-Editor).

In den Einstellungen kann man das Theme auf light umstellen, was in der Live-Version aber nicht funktionierte. Wie gesagt, ich habe nichts installiert, daher will ich das nicht verurteilen. Andere Themes konnte man in den Einstellungen nicht so ohne Weiteres installieren, möglicherweise geht das aber an anderer Stelle.

Wen das nicht stört, oder wer keine Probleme damit hat zu recherchieren, wie man das Aussehen des Desktops anpassen kann, dem kann ich Solus nur ans Herz legen.

100 Days Of Code …

Ich habe zuletzt so richtig aktiv und auch professionell mit HTML, CSS und PHP vor ungefähr 11 Jahren Webseiten gebaut. Seit dieser Zeit habe ich hier und da ein wenig in Java und C++ programmiert und angefangen, mich mit der Audio Programmierung in C++ und JUCE zu beschäftigen …

Vor ein paar Monaten habe ich mir dann mal wieder ein paar Videos zur aktuellen Web Entwicklung angesehen, speziell zur Frontend Entwicklung, wie dies‚ hier, dieses oder jenes. Und der Funke ist wieder übergesprungen. Ich hatte damals wirklich Spaß an der Web Entwicklung, bis ein paar andere Sachen dazwischen kamen.

Letzten Monat habe ich mir das großartige Buch Learning Web Design von Jennifer Niederst Robbins gekauft und abends immer mal wieder etwas darin gelesen. Vor einer Woche dann habe ich angefangen das Buch ernsthaft durchzuarbeiten … also nochmal bei den Grundlagen komplett anzufangen, alle Übungen darin zu machen und wieder fit zu werden in HTML und CSS. Zusätzlich will ich jetzt auch endlich JavaScript so richtig lernen.

Aus diesem Grund habe ich mich für die Teilnahme an der #100DaysOfCode Challenge entschieden. Dies war vor ein paar Jahren eine Idee von Alexander Kallaway, mit der er sich selbst motivieren wollte, mit seiner Programmierung weiter voranzukommen.

Die Idee dahinter ist denkbar einfach. Man verpflichtet sich für 100 Tage jeden Tag eine Stunde zu programmieren bzw. dafür zu lernen und postet jeden Tag seinen Fortschritt auf Twitter mit dem Hashtag #100DaysOfCode. Anstatt den ganzen Abend auf der Couch mit Netflix zu verbringen, investiert man mindestens eine Stunde täglich in etwas, dass einem Spaß macht und vielleicht auch etwas weiter bringt.

Das oben genannte Buch behandelt die Grundlagen von HTML, CSS und JavaScript und hat einen Umfang von ca. 750 Seiten. Wenn ich das wirklich intensiv durcharbeiten will und dafür jeden Tag eine Stunde aufbringe, dann kommt das mit den 100 Tagen eventuell ganz gut hin (ich bin nicht mehr so aufnahmefähig, wie vor 15 Jahren). 😉

Warum will ich das tun? Ich habe derzeit keine großartigen Ziele damit. Ich würde nur gerne wieder fit werden in der Materie. Zum einen für ein paar eigene, spaßige Ideen im Netz und zum anderen kann man nie wissen, was sich daraus ergeben kann…

UPDATE: Nach drei Wochen HTML und CSS code ich jetzt erstmal in KSP. Das ist die Scriptsprache für den Kontakt Sampler. Damit kann man seine gesampleten Instrumente in Kontakt mit eigener GUI versehen, und noch andere erweiterte Funktionalitäten einbauen…

Up to Date – Links und Krams KW 33/2021

Der Sommerurlaub ist so gut wie rum. Diese letzte Woche war absolut entspannend. Das Wetter war eher arschig und wir haben nicht allzu viel unternommen. Musikalisch lief hier meistens irgendwas von den Eels oder dem guten alten Tom Waits.

Für’s neue mound Album habe ich diese Woche auch nichts aufgenommen. Ich habe mich aber wieder ein wenig mit der Tracker-DAW Renoise beschäftigt / abgelenkt 😉 , weil ich irgendwie diese etwas „eingeschränktere“ Software bevorzuge. Vielleicht rede ich mir das auch nur ein…

Außerdem hatte ich echt mal wieder das Verlangen HTML, CSS und JavaScript zu schreiben und abends des Öfteren mal in meinem Lieblingsbuch zum Thema rumgeschmökert. Es ist schon ein paar Jahre her (10?), dass ich ernsthaft Webseiten gebaut habe.

Apropos ein paar Jahre her … beim Aufräumen habe ich gestern einige alte Sachen aus den 90ern wiedergefunden. Noch in der Schulzeit – in den ganz frühen 90ern – hatte ich zusammen mit einem Klassenkameraden so eine Spaßpunk-2-Mann-Band mit dem einfallsreichen Namen Nuclear Attack. Einige Tapes und dieses richtig gute Poster sind mir wieder in die Hände gefallen:

Achja, und ich bin gerade irgendwie süchtig nach gebrauchten CDs … ja, echt CDs. Ich hab da einen Shop bei ebay gefunden, wo man alle guten Sachen der 90er und 2000er für unter zwei Euro pro Album bekommt. Ich kann da einfach nicht widerstehen … Mein CD Regal ist schon wieder fast voll….

Links und Zeugs

Die Magie des Tape Echos wird entmystifiziert // Analoge Tapes // Unicode Pfeile // Die besten kostenlosen Synthesizer Plugins für PC und Mac // Feine Regale zum Präsentieren der eigenen Vinyl-Sammlung // Eine Technologiefrage // Gesichter aus Essen // Coding, Ego and Attention // Marc Ribot bricht eine Lanze für laute Musik // Wie schnell kannst du das Alphabet eintippen? // Das abgefahrene neue Astronomie-Museum in Shanghai //

Auch wenn ich das neue Album der Dinosaurs eher meh fand, mag ich dieses Tiny Desk Concert // Voltaire: sie müssen ihren eigenen Garten pflegen // Die Kunst von Daniel Johnston // Der LEGO-8Bit-Trip Teil 2 … nette Idee // Da fällt mir ein, dass wir noch so einen 8-Bit Mario bauen wollten … iss ja nicht so schwer // … oder ’nen Gumba // Feist singt mit der Sesamstraßengang // Ich wusste gar nicht, das Teenage Fanclub im Frühjahr ein neues Album veröffentlicht haben. Die mochte ich früher richtig gerne … ///

Winamp Skin Museum // Control Panels // Ich glaube ich werde in den nächsten Tagen mal eine Live-Version vom neuen Zorin OS begutachten // Harvard’s CS50: Über Web Programming mit HTML, Python, SQL, … wunderbare Resource zum Lernen // Ein netter Überblick über Renoise … etwas anstrengend der Stream, aber ok 😉 // Ein Miniaturkalender // How To Find Creative Work // … da fällt mir noch diese Rede ein … ///

It Takes Two – Kein anderes Videospiel hat mir in den letzten Jahren so viel Spaß gemacht …

Ein Action-Adventure aus dem schwedischen Hause Hazelight mit einer wunderbaren Story und einem Gameplay, dass viele Stile vereint. Die einzelnen „Welten“ der Geschichte sind so liebevoll gestaltet, dass man immer gespannt bleibt, was wohl als nächstes passiert.

I Takes Two ist ein Co-Op Spiel, d.h. man spielt es zu zweit. Und dieses Spiel funktioniert auch nur zu zweit, denn man kann nur zusammen die Rätsel und Aufgaben der Geschichte bewältigen.

Die Geschichte handelt von Rosie, der Tochter von May und Cody. Diese beiden streiten sich nur noch und haben beschlossen, sich scheiden zu lassen. Natürlich ist Rosie traurig darüber und versucht mithilfe eines Selbsthilfe-Buches von Dr Harkin, diese Ehe zu kitten. Aber das Buch kann mehr als gewöhnliche Bücher. Durch einen Zauber werden die beiden Elternteile zu kleinen selbstgebastelten Puppen, die Rosie nun mit ihren Tränen zum Leben erweckt.

May und Cody müssen jetzt versuchen sich bis in Rosie’s Zimmer durchzuschlagen und sie dazu überreden, beide wieder zurück zu verwandeln. Zwischendurch taucht immer wieder das mittlerweile ebenfalls „lebendig“ gewordene Buch auf und gibt Hinweise zum Spiel. Ihre Reise beginnt im Gartenschuppen der Familie, wo man sich gegen einen alten Staubsauger und eine wütende Werkzeugkiste behaupten muss.

Nach vielen abwechslungsreichen Hüpf-, Rätsel und Kampfpassagen schafft man es endlich aus der Hütte auf den daneben liegenden Baum. Von hier aus hofft man irgendwie zu dem offenen Fenster von Rosie’s Zimmer zu gelangen. Allerdings hat man die Rechnung ohne die militanten Eichhörnchen und einem Schwarm angriffslustiger Wespen gemacht.

Ich will jetzt aber gar nicht die komplette Geschichte erzählen. Ich habe das Spiel diese Woche mit meinem Sohn auf der PS4 zu Ende gespielt und wir waren beide wirklich begeistert. Die verschiedenen Abschnitte des Spiels sind so liebevoll dargestellt, die Dialoge der Charaktere sind super (leider nur mit deutschem Untertitel, die Sprachausgabe gab es nur in englisch) und spielerisch bekommt man alle möglichen Genres um die Ohren gehauen.

Man muss Geschicklichkeit in Jump’n’Run Passagen beweisen (2D und 3D), man muss fliegen, mit einem Boot fahren, ballern, ausweichen und in RPG-Manier kämpfen … und all das immer zu zweit und meistens hilft man sich gegenseitig. Aber dieses Spiel verdient wirklich die Bezeichnung Co-Op-Adventure. Ich habe vorher noch kein anderes Videospiel gespielt, welches diesen Aspekt so gut umgesetzt hat.

Lustigerweise sind im kompletten Spiel 25 Minispiele versteckt, die man auf den Weg durch die einzelnen „Welten“ entdecken kann. Dort kann man dann in einfacher Manier gegeneinander antreten. Entweder beim Tauziehen, Volleyball, Schießduell, Laser Tennis, (echtem) Schach oder Pferderennen. Alle diese Spiele kann man dann im Hauptmenü immer wieder aufrufen, wenn man sie denn entdeckt hat. Nach dem Durchspielen der Story hatten wir gerade mal 10 Minispiele gefunden.

Es gibt 6 verschiedene „Welten“ oder Szenarien, in denen die Handlung stattfindet. Ich fand, dass jede neue „Welt“ nochmal besser war, als die jeweils davor. Ein Teil der Handlung spielt beispielsweise in einer Schneekugel, die im Flur des Hauses steht und allein die Städte und die Landschaft sind so herrlich dargestellt, dass man gar nicht mehr weiterreisen wollte…

Fazit

Wir haben für die PS4-Version im Online-Store 39,-€ bezahlt (die PS5-Version ist da dann gleich inbegriffen). Das ist nicht unbedingt billig, aber It Takes Two ist tatsächlich jeden Cent wert. Der Download war ca. 11GB groß und die Installation nahm dann gut 30GB Festplattenspeicher in Anspruch.

Das Spiel ist vielleicht nicht unbedingt jedermanns Sache, denn die Story ist sehr emotional und am Ende natürlich auch recht kitschig. Wer aber auf Disney Filme steht, Jump & Run Spiele und Adventure, der sollte ruhig mal einen Blick auf It Takes Two werfen…

Up To Date – Links und Krams KW 32/2021

Urlaub und so… Ich hab die Woche ein paar neue Fernsehserien entdeckt und ins Herz geschlossen. Solar Opposites ist von den Machern von Rick & Morty. Der Humor ist genau der Gleiche … schon irgendwie mein Geschmack. Die ersten beiden Staffeln laufen auf Disney+.

Außerdem haben wir die erste Staffel von der Geheimen Benedict Gesellschaft gesehen. Ich mag gut gemachte Kinderserien und diese hier ist wirklich nett. Gute Charaktere und wunderbare Aufmachung.

Des Weiteren waren wir wieder mal auf Städtetour im Ammerland und Ostfriesland und ich habe in diversen Läden einiges an Tonträger (Vinyl und CDs) mitgenommen. Darunter war auch (neben Led Zeppelin, Flaming Lips, Dinosaur Jr und Buffalo Tom) die neue Eels, die ich seit Souljacker nicht mehr gehört habe. Nach dem ersten Hören fand ich die neuen Sachen aber ganz gut … etwas erwachsener geworden 😉

Anfang der Woche haben wir abends mal wieder The Royal Tenenbaums gesehen und den Soundtrack liebe ich ja wirklich! Dort habe ich seit langem mal wieder The Velvet Underground gehört und sofort wieder die Platten rausgekramt. Alle Alben wurden gespielt diese Woche. Im Grunde muss man sich nur die Peel Slowly And See Box besorgen, da hat man dann alles komplett von der Ausnahmeband aus New York.

Ansonsten haben wir endlich angefangen am nächsten mound Album zu arbeiten und beschlossen, das irgendwie nett zu dokumentieren. Auf Tropone.de habe ich ein paar Sachen gesampled und angefangen in Faust zu programmieren und gestern haben wir noch Vocals für Undawn mit einem Gastsänger aufgenommen. Und heute morgen war endlich mal wieder Flohmarkt angesagt, in Oldenburg vor der Weser-Ems Halle … herrlich war’s.

Links und Zeugs

Retreat to move forward // Wenn ein Twitter-Süchtiger merkt, dass er einen Entzug benötigt // Aktuelle Notationssoftware // Wenn Adidas und LEGO zusammen einen Sportschuh machen // Markus Acher (Notwist) zu Gast bei den Tenniscoats. Zusammen spielen sie einen Song von Markus // Klangmeister: Eine Live-Coding Umgebung im Browser // Der Großmeister des Finger Drummings! // Der Sound verschiedener Arbeitsplätze // Hier kann man noch alte, vergriffene Zeitschriften kaufen // … und hier kann man alte Gaming Zeitschriften lesen // Dieses Radio ist wirklich vintage und obscure // Eigene Bauhaus Grafiken generieren // Instagram ist nicht mehr das, was es einmal war // … aber vielleicht wäre Glass eine mögliche Lösung // Ich liebe diese digitale Musikbox! // Den Amiga500 wird es auch als Mini-Konsole geben // Nestflix: Mit Filmen, die es gar nicht gibt … // Koffein, die populärste Droge der Welt … // Wie man einen spielbaren Synth im Browser programmiert ///

Channel des Computer Graphics Museums // The Art of the Sound Physiker (Harald Bode) // Ein Fahrradfriedhof // ElementaryOS 6 // Wie Wes Anderson seine Filme mit 3 verschiedenen Budgets gedreht hat // The Psychology of Analogue! ///