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Kategorie: Meinung Seite 2 von 3

Oneida – Success (2022)

Meine Wertung: 8 von 10

Eine Sache kann man schon mal gar nicht machen und das ist die Band Oneida in irgendeine Schublade packen. Die New Yorker Freunde machen seit 1997 zusammen Musik und auch wenn sie damals noch in die Stoner – / Garage Rock Ecke gedrängt werden konnten, haben sie diese Ketten spätestens Anfang der 2000er gesprengt.

Das letzte Album ist von 2018 (Romance) und eine solch lange Pause hatten sie noch nie zwischen zwei Releases. Die Pandemie war Schuld. Eigentlich war eine Recording Session im Frühjahr 2020 geplant, die dann ins Wasser fiel. Die Jungs habe dann jeder für sich weiteres Material geschrieben und bei der erneuten Session haben sie die Experimente weggelassen und wieder einfachen Rock gespielt … wie zuletzt Ender der 90er.

Sufjan Stevens – The Age Of Adz (2010)

Meine Wertung: 9 von 10

Michigan und Illinois bleiben wahrscheinlich immer die beiden Alben, an denen Sufjan Stevens gemessen wird. Als er damals ankündigte für jeden der 50 Bundesstaaten der USA ein Album zu schreiben, war die Bewunderung groß. Natürlich war das nur so dahin gesagt. Es blieb bei zwei Platten … Wichtigtuerei? Eher einfach nur Marketing, obwohl der Mann keinen Trubel um seine Person mag … angeblich.

Meine Lieblingsplugins – kostenlose Instrumente und Effekte für’s Recorden am Rechner…

Im letzten Artikel habe ich die beste kostenlose Audio Workstation etwas näher beleuchtet und hier erzähle ich etwas zu meinen Lieblingsplugins, die man ebenfalls für lau aus dem Netz ziehen kann. Am besten ist es natürlich, wenn man die Sachen benutzt, die mit der Workstation mitkommen. Allerdings gibt es DAWs, die eventuell nicht allzu viele oder gute Instrumente bzw. Effekte dabei haben. Aus diesem Grund hier nun meine kleine Liste an kostenlosen Plugins:

Kilohearts Essentials

Kilohearts ist bekannt geworden, durch ihren absolut grandiosen Software Synthesizer Phase Plant. Das Teil kostet allerdings ein wenig. Vor Kurzem haben sie ihre komplette Pluginserie auf 2.0 geupdated und seitdem ist der Großteil der Effektplugins komplett kostenlos.

alle 30 Effekte der Kilohearts Essentials Collection (Quelle: Kilohearts.com)

Tracktion Waveform 12 Free – Eine komplett kostenlose Audio Workstation?

Ich bin alt. Ich habe schon Musik gemacht, da waren PCs noch so unbrauchbar wie heute ein Kassettenrecorder … ja gut, darüber läßt sich jetzt streiten. Worauf ich eigentlich hinaus wollte ist die Tatsache, dass man Anfang der 90er noch nicht mit einem handelsüblichen Rechner Musik digital aufnehmen konnte. Wir haben uns damals noch mit 4-Spur-Recordern und anderen Hilfsmitteln herumgeschlagen.

4-Spur-Recorder (Quelle: ebay)

Aus diesem Grund weiß ich die heutigen digitalen Audio Workstation so richtig zu schätzen. Die modernen DAWs besitzen mittlerweile all das, was wir uns früher nicht mal ansatzweise leisten konnten: Unbegrenzte Zahl an Spuren, eingebaute Effekte, eingebaute Instrumente, Automation, …

Up To Date – Link und Krams KW 35/2022

Haben wir echt schon wieder September? Scheint so. Ich habe mir letzte Woche gedacht, dass ich einfach mal meine Blogs etwas reduziere. Ich schreibe auf Tropone.de über digitale Musikproduktion, auf Moundband.de über unsere kleine Band Mound und hier so persönliche Sachen. Das wird mir zu viel, auch wenn ich in letzter Zeit nirgends so richtig aktiv war.

Ich werde wohl alles nur noch hier machen. D.h. ich schreibe so ein bisschen über die digitale Musikproduktion mit Mound in diesem Blog und über das, was sonst noch so los ist. Tropone.de werde ich dann einstampfen und den speziellen Mound-Blog ebenfalls.

Was war letzte Woche sonst noch so los? Am Sonntag war mal wieder eine kleine Schallplattenbörse in Bremerhaven, in der Nähe vom Fischereihafen. Ich war dort zum ersten mal und auch wenn es überschaubar war, gab es dort nette Sachen.

Ich wollte nicht allzu viel Geld ausgeben, daher habe ich nur zwei Alben mitgenommen, aber ich hätte locker viel mehr kaufen können, so gut war die Auswahl. Ich habe mir die Clutch Compilation „Slow Hole To China“ von 2003 gekauft. Es war die limitierte Version mit grünem Vinyl … und das für nur 21,- Euro. Die Scheibe ist über das Doppelte wert. Außerdem gab es noch eine deutsche Pressung des Captain Beefheart Debütalbums „Safe As Milk“ aus den 80ern in einem sehr guten Zustand … ebenfalls nicht zu teuer.

Letzte Woche habe ich auch die neue Scheibe von Dinosaur Jr bestellt. Kein Album, aber eine 12“ mit 5 Songs der Live Session von MTV’s 120 Minutes 1993. Gute Songs, gute Aufnahme, aber viel zu teuer! Über 30 Euro, für eine Mini-LP ohne irgendwas dabei: Kein Booklet, keine Liner Notes, nix … ich bin etwas enttäuscht. Die Rereleases der Major Alben aus den 90ern waren schon viel zu teuer…

Ansonsten habe ich letzte Woche richtig viel Oneida gehört. Die Band fasziniert mich total. Kein Album klingt gleich. Trotzdem spricht mich jede Platte irgendwie an. Ob Garage Psych Rock, Stoner, Noise Rock, Indierock oder Synth Ambient Noise … die Jungs machen irgendwie alles richtig.

Vor Kurzem kam gerade das neue Album raus, welches Corona-bedingt etwas auf sich warten ließ. Hier hat die Band mal wieder Gitarre, Bass und Schlagzeug herausgeholt und einfach mal losgejammed. Herausgekommen ist ein dunkles, rockendes nach 70ern und 80ern klingendes Indie-Punk-Noiserock Album.

Links und Zeugs

A Return To Analog // Architecture On Album Sleeves // Cover Design: The Premonitions Bureau // NowPlaying: Eine App, die Facts zu bestimmten Songs liefert… // The History of User Interfaces // Viral Post Generator // Kunst von Brooke DiDonato // The Photos that show an hour in the life of „quiet“ Tourist Hotspots… // Genial: Transform Images into geometric Primitives // The 3 or 4 Hours Rule for getting Creative Work done // The Commodore 64 at 40 // Nasa Black Hole Recordings ///

Take A Look at Rick and Morty’s Season 6 Opening // Spitfire LABS hat wieder neue Drums bekommen… // Tracktion bringt Waveform 12 Free heraus… ///

How NOT To Give Up …

Hier auf dem Schreibtisch steht seit ein paar Tagen ein Mac Mini M1…

Der neue Chip von Apple ist ja mittlerweile schon ein alter Hut. Es gibt ja nun auch schon den M1 Pro und den M1 Max. Der M1 wurde Ende 2020 veröffentlicht und hat recht große Wellen geschlagen. Er soll viel weniger Strom verbrauchen als ein Intel Prozessor und somit wird der Rechner auch nicht mehr so warm … demnach klingt der Rechner dann auch nicht mehr wie ein Heizlüfter, wenn er mal etwas mehr zu tun hat.

Bis vor Kurzem nutzte ich noch ein betagtes 13“ MacBook Pro mit Intel i5 Prozessor und einer Standardfestplatte. Das war so lange ok, bis der Rechner zu schnell zu heiß wurde. Die Wärmeleitpaste war mittlerweile eingetrocknet und alle Lüfterschächte verstaubt. Ich traute mich da nicht so richtig bei und legte mir einen neuen Laptop zu (Update: Ich habe mich da mittlerweile doch ran gewagt. Er läuft wieder, ist aber nunmal 10 Jahre alt)

Up To Date – Links und Krams KW 18/2022

Auch die letzte Woche war hier musikalisch fast ausschließlich Malkmus angesagt. So ausführlich habe ich mich bisher noch nie mit seinem Solo-Alben (und den Jicks) befasst und ich muss sagen, mir ist da Einiges entgangen. Die Platten werden mit jedem Hören besser.

Auch wenn Pavement absolut grandios waren, hatte Malkmus nach deren Auflösung noch längst nicht seine besten Songs geschrieben…

Zum Wochenende hin habe ich zufällig mitbekommen, dass Mike Myers eine neue Serie für Netflix produziert hat. Man hatte ja lange nichts von ihm gehört und ich habe ehrlich gesagt nicht allzu viel von der Serie mit dem kryptischen Namen Pentaverate erwartet.

Aber ich wurde tatsächlich positiv überrascht. Das ist alles immer noch typisch Myers! Und er hat wieder haufenweise Rollen selber übernommen, fast alle eigentlich. Auch wenn ich das Ende etwas schwach fand, kann ich die recht kurze erste Staffel (6 Folgen, zusammen keine 3 Stunden) wirklich empfehlen. Typischer Myers Humor … mit recht aktueller Thematik.

Links und Zeugs

Instructables // 103 Bits of Advice // Setting Up A Web Developer Work Environment // The Next Version of The Internet // The New Puritans // Zettelkasten // Get Your Dose of Nature // Dieses Audio-Interface würde mir wohl gefallen // This was the Poor Man’s Studio: Amiga 500 // AI: Four Bar Drum Loop Generation // Small Kindnesses // Why I Turned Off Comments and DMs // 101 Ways To Get Outside This Spring // Recreating The Sounds of the BBC Radiophonic Workshop // Jarvis Cocker Interviews Six Collectors // Ein neuer Doctor Who ///

Become Anonymous & Untraceable // You Should Make A Digital Bugout Bag // Abbey Road but it’s just Bass // The Beauty Of Wes Anderson // This is why we can’t have Nice Things // Building A Simple Plugin Synth with Cabbage // Reason Studios: The New Vocoder Effect // Behind The Mac: Skywalker Sound // TR-808 Cowbell Rebuild // Beach Girls And The Monster 1965 ///

Kurze Erinnerung…

via

Up To Date – Links und Krams KW 16/2022

Krank zu Hause hat auch Vorteile. Soviel wie in den letzten Tagen habe ich schon lange nicht mehr in meiner Musiksammlung gewühlt. Eine Band, die ich tatsächlich zuletzt 2019 gehört habe – als eines ihrer Alben als Jubiläumsausgabe erschien – ist dEUS. Die Belgier haben mich damals mit ihrem Debütalbum dermaßen umgehauen, dass sie seitdem zu einer meiner Lieblingskapellen gehört.

Das dritte Album – The Ideal Crash – feierte 2019 20-jähriges Jubiläum und dazu hat die Band dann ein spezielles Doppelalbum mit einigen Goodies veröffentlicht.

Aber Mitte der 90er sind in Belgien so einige gute Bands ins Licht der Öffentlichkeit geschoben worden. Alle Bands, die mir richtig gut gefallen stammen irgendwie aus dem Dunstkreis von dEUS und gehören zu der legendären Antwerp Scene. Nachdem Stef Kamil Carlens dEUS 1996 verlassen hat, gründete er die wunderbaren Moondog Jr, die sich dann in Zita Swoon umbenennen mussten…

Und ja, Carlens ist ein großartiger Songwriter und dieser hat dann bei dEUS echt gefehlt! Ein weiteres Kollektiv belgischer Musiker und Theaterleuten war Kiss My Jazz, die ebenfalls 1996 das Licht der Welt erblickten. Hier waren diverse Musiker von dEUS involviert. Kiss My Jazz wollte eigentlich so typische Jazz Crooner Musik machen, sind dann aber glücklicherweise recht weird geworden. Die Einflüße von Tom Waits, Cpt Beefheart und Charles Mingus sind nicht zu überhören.

Die Live-Auftritte dieser Big Band waren legendär. Eine weitere belgische Indierock Gruppe war Dead Man Ray, die mehr nach dEUS klangen, als nach kaputtem Jazz.

Rudy Trouvé von dEUS hat die Band 1998 gegründet und sie haben bis 2002 vier Alben veröffentlicht. Das waren zumindest die Bands, die ich aus Belgien kenne. Es gibt sicherlich noch mehr Schätze, die es aus dem Nachbarland zu entdecken gibt und vielleicht sollte man sich auch mal mit den aktuellen Bands beschäftigen. Eine gute Anlaufstelle ist das Belgian Pop & Eock Archive

Ansonsten habe ich das Buch „Stolen Focus“ von Johann Hari gelesen. Sehr beeindruckend und es hat mir ein wenig die Augen geöffnet … empfehlenswert. Achso, von The Office habe ich so gut wie alle Staffeln durch … ja, ich bin nicht stolz drauf. Ist aber auch eine gute Serie 😉

Links und Zeugs

Das belgische Pop-und Rock-Archiv // Our minds can be Hijacked: The Tech Insiders who fear a Smartphone Dystopia // Hight Tech is watching you // Tech companies use Persuasive Design to get us hooked // Here is what the big Tech Companies know about You // Tech brings out the worst in us // Death By Information Overload // Fake Election News Stories outperformed real News on Facebook // Reliving the Sinclair ZX Spectrum // Listen to a random Forest ///

The Genius Engineering of the 3 1/2″ Floppy Disk // How Rick & Morty became the face of Cringe Culture // Ein Orchester mit Studenten aus Utrecht spielt „Paranoid Android“ von Radiohead ///

Ich war heute das erste mal in dem Cashmir Second-Hand Plattenladen in Bremerhaven (schräg gegenüber vom Hauptbahnhof). Ich hatte leider nicht viel Zeit dort, aber ich habe auf die Schnelle die Eric Burdon & War Platte gefunden:

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