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Kategorie: Kreativität Seite 2 von 4

Reaper JSFX Tutorial: 00 – Eine kleine Einführung

Ich habe vor Kurzem hier schon erwähnt, dass es in der Reaper DAW die Möglichkeit gibt, eigene Plugins zu programmieren. Die Entwickler von Reaper haben damals die Jesusonic FX Umgebung ins Leben gerufen (noch vor Reaper), um digitale Effekte zu programmieren. Und mittlerweile ist es auch möglich, diese Effekte in anderen DAWs zu entwickeln und einzusetzen.

Es gibt natürlich noch andere Ansätze dieser Art. Jules Storer hat mit SOUL eine Programmiersprache entwickelt, die beispielsweise in Waveform zum Einsatz kommt, aber auch für Hardware-Effekte interessant ist. Ich weiß allerdings nicht, ob das Projekt nicht derzeit auf Eis liegt.

VST Plugin: Ultrasonic Death Whistle (LE) macht alles etwas spooky…

Bis zum 4. November gibt es das außergewöhnliche Instrument noch kostenlos. Ultrasonic Death Whistle LE ist ein Instrument mit Samples einer Aztec Death Whistle. Dieses Instrument wurde von den Azteken eingesetzt, um unter den Feinden Panik und Angst zu verbreiten.

UDW LE (Quelle: mntra.io)

Mntra heißt die Software Schmiede, die vorher im Bereich Sound Design für Videospiele tätig war. Jetzt haben sie eine neue Sampler Engine mit dem Namen Mndala 2 gebaut und mit der UDW LE wollen sie diese der Öffentlichkeit schmackhaft machen. Die Software sieht ganz vielversprechend aus, da sie diverse Einstellungen für’s Sound Design mitbringt (Effekte, Modulatoren, Sequenzer, Matrix, …).

Wie klingt UDW LE denn jetzt? Schon gruselig, aber ich mag’s. Ich habe noch nebenbei so ein Grindcore Recording Projekt am laufen und da kann man es sicherlich hin und wieder gebrauchen. Aber für Sound Effekte im Bereich Film und Videospiele ist es auch gut geeignet. Am besten man schaut sich dieses Video an:

Wie bereits erwähnt ist das Instrument bis zum 4. November kostenlos zu bekommen. Allerdings war der Download und die Installation der Software ein Krampf. Entweder habe ich mich dämlich angestellt, oder Mntra muss an dem Prozess noch etwas arbeiten. Man muss sich anmelden, dann die Sampler Engine herunterladen. Per email bekommt man die Seriennummer und dann kann man das Plugin innerhalb der Engine freischalten und downloaden. Ich brauchte dafür einige Anläufe…

Decent Sampler Tutorial: 02 – Ein Mellotron aus mehreren Samples…

Im letzten Teil habe ich ein einfaches Instrument aus nur einem Sample gebaut. Außerdem habe ich vor Kurzem das kostenlose Plugin Mel LoFi vorgestellt und dort erwähnt, dass die Mellotron Samples frei nutzbar sind. Diese habe ich dann nochmal hier zum Download eingestellt.

Das werden wir heute bauen…

Diese Samples werde ich heute nutzen um ein Multisample-Instrument im Decent Sampler zu erstellen, also ein Instrument mit mehreren Samples. In der Regel ist es immer so, dass man mehrere Samples benutzt. Die Mellotron Samples von Taijiguy, die ich hier benutze, liegen in Halbtonschritten vor. D.h. es gibt für jeden Halbton genau ein Sample.

VST Plugin: Kilohearts Convolver – Vielleicht das beste Convolution Effekt-Plugin?

Kilohearts hat gerade ein paar Angebote. Der Convolver kostet derzeit nur knapp 20,- € – normalerweise muß man das Doppelte hinlegen. Über die kostenlose Essentials Sammlung habe ich ja an anderer Stelle schon berichtet. Ok, ich falle gleich mit der Tür ins Haus: Für das Geld kann man keinen besseren Convolution Effekt bekommen! … echt jetzt.

Es gibt auch ein paar kostenlose Convolution Plugins, etliche kostenpflichtige Kollegen, die teilweise richtig teuer sind und viele DAWs haben diesen Effekt auch von Haus aus dabei (Bitwig Studio, Reaper, Ableton Live Suite, Reason, …). Aber ich finde, dass keiner dieser Effekte so einfach, intuitiv und flexibel ist wie das Plugin von Kilohearts.

Decent Sampler Tutorial: 00 – Eine kurze Einführung

Wer träumt nicht davon: Eigene Instrumente erstellen! Ich denke nach Familie, Haus, Karriere und den ganzen anderen Gerümpel, den man nicht braucht aber trotzdem unbedingt haben will, kommt bei den meisten Menschen irgendwann genau dieser Traum. Aber das muss kein Traum mehr bleiben. Die Digitalisierung macht alles möglich und der Software Sampler macht diesen Traum so greifbar wie noch nie.

Bitwig Sampler

Mittlerweile gehört ein Sampler zum Standardrepertoire einer Digitalen Audio Workstation (DAW). Im Grunde ist das gut und jeder kann somit seinen eigenen Instrumente zusammenbauen. Aber was ist, wenn ich meine unglaublichen Kreationen mit meinen Mitmenschen teilen will? Muss ich mich jetzt auf die Nutzer beschränken, die die gleiche DAW benutzen?

VST Plugin: 10 Gründe, warum das Reason Rack im Grunde das einzige Plugin ist, das man benötigt…

Jeder nutzt seine DAW ja irgendwie anders. Der eine will nur seine Live-Band recorden, ein anderer klickt einfach irgendwelche Samples zusammen, ein Dritter erzeugt alle Klänge mithilfe von diversen Hardware- und Software-Synths und zu guter Letzt gibt es noch den Sound Designer, der mithilfe von virtuellen Instrumenten, Field Recordings und Effekten verschiedene Klänge für Filme, Videospiele oder auch experimentelle Musik erzeugen will.

Die meisten Audio Workstations verfügen über virtuelle Instrumente und Effekte. Die einen sind richtig gut ausgestattet: Studio One, Ableton Live Suite, Cubase, … und einige eher weniger: Waveform Free, Renoise, Reaper, … Mit grundlegenden Sachen, wie EQ, Compressor, Reverb, einfachem Sampler und einfachem Synth ist nahezu jede DAW ausgestattet.

Aber was ist, wenn ich spezielle Sachen benötige: Ein gutes Piano, ein akustisches Schlagzeug, Guitar Amp, einen modularen Synthesizer, haufenweise Samples, analog klingende Effekte? Man kann sich natürlich all dies mühsam mithilfe von kostenlosen oder auch kostenpflichtigen Plugins zusammen suchen.

Penpot – der neue Stern am Designerhimmel?

Figma war recht beliebt, allein schon aufgrund der Möglichkeiten für Teams. Das hat Adobe erkannt und den Entwicklern so viel Geld geboten (20 Milliarden), dass sie gar nicht ablehnen konnten. Jetzt machen sich Figma Anhänger natürlich Sorgen. Was wird aus dem Tool?

Glücklicherweise gibt es eine Alternative. Penpot ist vergleichbar mit Figma, Open Source und verfügt über die gleichen Möglichkeiten für Teams. Als der Adobe-Deal mit Figma bekannt wurde, stiegen die Userzahlen von Penpot schlagartig an.

Penpot (Quelle: https://github.com/penpot/penpot)

Wenn man die Website des Tools aufruft, wird man mit großen Worten begrüßt:

Mal ganz kurz etwas zu meiner Band Mound …

Wenn man 17 ist, mit der Schule fast fertig und ansonsten eher gelangweilt … ist Musik eine gute Idee. Etwa in dem Alter besorgte Frank vom Bekannten eine Gitarre und einen Verstärker und wir gründeten am selben Tag eine Band. Ich sollte Gitarre spielen und Frank wollte der Drummer sein … ein Schlagzeug hatten wir allerdings nicht.

Unsere Vorbilder waren Metallica, Slayer und andere Helden des Thrash-Metal der 80er und 90er. Unsere Truppe nannte sich Plastica (richtig einfallsreich) und wir haben damals schon immer sofort unsere ersten Gehversuche auf Tape festgehalten. Leider gibt es diese ersten Aufnahmen nicht mehr.

Da wir kein Drumkit hatten nutzen wir als ersten meinen alten C64 8Bit Heimcomputer. Dort gab es so ein Programm, bei dem man mit der Tastatur Samples eines Drumkits spielen konnte. Wir tauften uns dann Nuclear Attack und machten Spaßpunk mit lustigen Texten. Ich weiß gar nicht mehr wie lange es genau dauerte, aber irgendwann kamen wir an einen Proberaum mit vorhandenem Schlagzeug.

Damals konnte man noch einmal die Woche für lau im örtlichen Kulturzentrum proben und das Equipment dort nutzen. Wir änderten erneut unseren Namen in Mad Conversation und nahmen unsere ersten Klassiker auf, wie beispielsweise Attack From Beyond und We Are Fu***n our Teacher. Leider gibt es die Aufnahmen ebenfalls nicht mehr…

Kurze Zeit später hatten wir tatsächlich unseren ersten Auftritt auf einer Keller-Party der Kneipe Moin Moin. Wir spielten als letztes, als alle anderen Gäste gegangen waren und der Wirt den Raum aufräumte … er fand unseren Krach gar nicht so übel 🙂

Meine Lieblingsplugins – kostenlose Instrumente und Effekte für’s Recorden am Rechner…

Im letzten Artikel habe ich die beste kostenlose Audio Workstation etwas näher beleuchtet und hier erzähle ich etwas zu meinen Lieblingsplugins, die man ebenfalls für lau aus dem Netz ziehen kann. Am besten ist es natürlich, wenn man die Sachen benutzt, die mit der Workstation mitkommen. Allerdings gibt es DAWs, die eventuell nicht allzu viele oder gute Instrumente bzw. Effekte dabei haben. Aus diesem Grund hier nun meine kleine Liste an kostenlosen Plugins:

Kilohearts Essentials

Kilohearts ist bekannt geworden, durch ihren absolut grandiosen Software Synthesizer Phase Plant. Das Teil kostet allerdings ein wenig. Vor Kurzem haben sie ihre komplette Pluginserie auf 2.0 geupdated und seitdem ist der Großteil der Effektplugins komplett kostenlos.

alle 30 Effekte der Kilohearts Essentials Collection (Quelle: Kilohearts.com)

Tracktion Waveform 12 Free – Eine komplett kostenlose Audio Workstation?

Ich bin alt. Ich habe schon Musik gemacht, da waren PCs noch so unbrauchbar wie heute ein Kassettenrecorder … ja gut, darüber läßt sich jetzt streiten. Worauf ich eigentlich hinaus wollte ist die Tatsache, dass man Anfang der 90er noch nicht mit einem handelsüblichen Rechner Musik digital aufnehmen konnte. Wir haben uns damals noch mit 4-Spur-Recordern und anderen Hilfsmitteln herumgeschlagen.

4-Spur-Recorder (Quelle: ebay)

Aus diesem Grund weiß ich die heutigen digitalen Audio Workstation so richtig zu schätzen. Die modernen DAWs besitzen mittlerweile all das, was wir uns früher nicht mal ansatzweise leisten konnten: Unbegrenzte Zahl an Spuren, eingebaute Effekte, eingebaute Instrumente, Automation, …

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