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Kategorie: Audio Tools Seite 2 von 5

VST Plugin: Experiverb – Ein Reverb, der auf experimentellen Formen basiert…

Reverb ist wichtig. Reverb schafft Raum. Experiverb ist ein Plugin von Audiomodern, dass bis zum 4. Dezember kostenlos ist. Danach kostet das Plugin zwar immer noch nichts, aber das Teil wird es dann nicht mehr geben … angeblich. Also, wer diesen Raumeffekt für lau haben will, sollte ihn bis dahin herunterladen, denn Disketten tauschen auf dem Schulhof macht ja auch leiner mehr…

Quelle: audiomodern.com

Den Sound kann man mithilfe der seltsamen Formen und Muster in der Mitte des Plugins verändern. Das sieht zwar alles ganz nett und mysteriös aus, ist aber auch nur ein algorithmischer Reverb. Klingt aber ok und kostet nichts und gibt’s für Mac und Windows … also downloaden.

Eigentlich wollte ich hier eine große Liste mit Links und Zeugs zum Thema Audio-Programmierung zusammenstellen …

… brauch‘ ich aber nicht mehr. Hat schon ein anderer erledigt. Oli Larkin, Audio Developer und Software Ingenieur bei Ableton hat auf GitHub eine richtig umfangreiche Liste erstellt.

https://github.com/olilarkin/awesome-musicdsp

Was soll ich sagen? Danke dafür!

VST Plugin: Vaporwave Dimension bringt Farbe in jeden Track…

Wie gesagt, LoFi Plugins, nä? Ziemlich hip gerade. Vaporwave Dimension ist ein Effekt, der ein wenig an vergangene Chorus– und Phaser-Töne erinnert. Normalerweise kostet das Plugin knapp 50,- €, aber im Moment gibt es die Software für lau.

Karanyi Sounds, die vor Kurzem erst mit dem Instrument LoFi Keys für Gesprächsstoff sorgten, haben hier ein Modulations-Plugin gebaut, dass denkbar einfach zu bedienen ist. Man stellt einfach den Modulationstyp ein und kann das Ganze dann noch etwas finetunen … fertig.

Es gibt 17 Presets und einen Random Button um zufällige Parameter einzustellen. Ich finde die Presets klingen ganz gut und freue mich über den kostenlosen Effekt. Da das Plugin ganz neu ist und es eh gerade auf Weihnachten zu geht, kann man das Teil derzeit kostenlos herunterladen … wie lange? Keine Ahnung, also schnell.

Wo fängt man an, wenn man sich ernsthaft für die Audio-Programmierung interessiert?

Diese Frage stelle ich mir seit einigen Wochen und sie ist nicht ganz leicht zu beantworten. Es gibt mittlerweile so viele Möglichkeiten, dass man schnell mal überfordert ist. Welche Programmiersprache lerne ich? Muss ich überhaupt eine lernen? Brauche ich Mathematik? Was ist DSP? Plugins? Betriebssysteme?

Auch wenn es mittlerweile viele Programmiersprachen gibt, mit denen man Instrumente oder Effekte entwickeln kann, hat sich C++ wohl als Standard etabliert – zumindest wenn man Software, wie DAWs oder Plugins, für verschiedene Betriebssysteme schreiben will. C++ ist eine schwere Sprache und es dauert lange bis man sie gut beherrscht. Aber für DSP Code benötigt man eventuell nicht alle Aspekte dieser Sprache.

Es gibt jetzt 36 neue Surge XT Module für VCV Rack 2 …

Surge XT ist ein Open Source Software Synthesizer für alle möglichen Plattformen. Jetzt gibt es 36(!) neue Module dieses Synthesizers für ein anderes Open Source Synth Projekt: VCV Rack 2. Derzeit befinden sich die Module noch im Beta Stadion. Aber wer mag, kann sie schon jetzt benutzen.

Es gab auch damals schon einige Module für VCV Rack, aber die neuen Module sind nochmal eine andere Hausnummer. Die Benutzeroberflächen wurden professionell designed und man kann die Skins sogar ändern.

Noch sind die Module nicht offiziell in der VCV Library aufgelistet. Aber man kann die aktuellen Nightly Builds auf GitHub herunterladen. Die Builds für die verschiedenen Plattformen (Linux, Mac, Win) liegen im *.vcvplugin Format vor und können einfach in den plugin Ordner des Racks kopiert werden.

Wer nicht weiß, wo sich dieser Ordner befindet: Wenn man in VCV Rack auf das Help Menü oben klickt, dann befindet sich dort der Eintrag Open User Folder. Ein Klick darauf öffnet den Rack 2 Ordner und dort findet man dann auch den besagten plugin Unterordner. Wenn man nun VCV Rack neu startet, sind die neuen Surge XT Module in der lokalen Library.

… alle neuen Surge XT Module in VCV Rack 2

Reaper JSFX: Ich habe mal die besten Plugins aus dem Internet gesucht…

Seitdem man die Möglichkeit hat JSFX Plugins auch problemlos außerhalb von Reaper zu entwickeln und auch zu nutzen, bin ich mal auf die Suche gegangen und habe einige Resourcen im Netz rausgesucht, wo man kostenlos wirklich interessante JSFX Plugins bekommen kann.

Also, als erstes würde ich erstmal Reaper installieren. Das kostet nichts und wenn man die DAW überhaupt nicht nutzen will, muss man auch nach 60 Tagen nichts bezahlen. Die DAW nimmt kaum Speicherplatz weg und man bekommt dann schonmal die Standard-JSFX Plugins, die bei Reaper dabei sind.

Bitwig Studio: Warum ich die Berliner DAW für die derzeit beste Musiksoftware auf dem Markt halte …

2016 habe ich zum ersten mal von Bitwig Studio gelesen. Damals war die Software noch in der Version 1.3 und ein aufstrebender Underdog. Im Frühjahr 2017 erschien dann die Version 2.0 und Bitwig sorgte für Aufmerksamkeit, weil sie die Modulatoren einführten. Da habe ich die DAW dann sofort gekauft.

Bitwig Studio 4 (Quelle: bitwig.com)

Ich habe schon viele Digitale Audio Workstations ausprobiert. Ganz früher habe ich mal eine Raubkopie von Cakewalk benutzt (als Studenten konnten wir uns Ende der 90er sowas noch gar nicht leisten), dann Cubase Artist, Garage Band und ein paar Jahre später dann Reaper. Dann wurde ich auf Bitwig Studio aufmerksam, habe später aber nochmal mit Ableton, Studio One, Logic Pro und Reason geflirtet. Außerdem habe ich noch einen Blick auf Renoise und Tracktion Waveform geworfen. Allerdings bin ich seit 2017 immer wieder zu Bitwig Studio zurückgekehrt.

Audio und Midi zwischen virtuell verkabelten Audio Anwendungen unter MacOS hin- und herschicken …

In der Softwarewelt ist es kompliziert verschiedene Audio Anwendungen miteinander zu verkabeln. Bei Hardware ist das auch irgendwie einleuchtender, egal ob Audio- oder Midi-Verbindungen. In einem Betriebssystem benötigen wir virtuelle Kabel, um die einzelnen Anwendungen miteinander zu verbinden. Meistens wird das dann irgendwie schnell zu abstrakt.

Quelle: https://www.soundonsound.com/

In der Linuxwelt gibt es Jack … und wenn man das dann mal irgendwie zum Laufen bekommt, ist es eine Wonne verschiedene Applikationen damit zu verbinden … aber es ist halt auch kompliziert einzurichten. Jack kann man auch unter MacOS und Windows installieren, aber da kann es noch komplizierter werden. Eventuell schreibe ich mal ein anständiges Tutorial für Jack unter Linux. Wer Windows für Audioanwendungen nutzt, dem ist im Grunde eh nicht wirklich zu helfen…

VST Plugins: Die wundervollen Effekte von Chowdhury DSP …

Jatin Chowdhury ist ein DSP Ingenieur, ein Musiker, ein Student, Programmierer und ganz allgemein wohl ein recht cooler Typ … würd‘ ich ma‘ schätzen. Unter dem Namen Chowdhury DSP programmiert er Plugins für Musiker und gibt diese kostenlos weiter.

Chow Tape Model …

Er selbst sagt, dass er den Drang verspürt, innovative und qualitativ hochwertige Tools zu programmieren und diese dann möglichst vielen Musikern zugänglich zu machen. Das scheint ihm zu gelingen, denn seine Plugins kosten bisher nichts und sind auf jeden Fall immer für Linux, MacOS und Windows verfügbar … manchmal auch für iOS.

Plug Data: Pure Data Patches als Plugin in der DAW?

Ok, als ich gestern etwas zu RNBO und Max geschrieben habe, bin ich kurze Zeit später wirklich zufällig über dieses Projekt gestolpert: Plug Data!

Plug Data in Action…

Das ist etwas, dass ich mir schon lange gewünscht habe und auch wenn das Projekt noch nicht ganz fertig ist, sieht das Plugin schon echt vielversprechend aus. Ok, falls jemand Pure Data kennt, dann kennt er vielleicht auch schon Plug Data, oder er hat diesen Blog soeben verlassen und installiert gerade jetzt das Plugin. Falls jemand Pure Data nicht kennt, hier eine ganz kurze Einführung:

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