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von Bernd Wiechering

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The Return of the Fujifilm X-M1

Noch vor gut einer Woche war ich der Meinung, dass die Fuji Kamera mir nicht mehr gut genug ist. Ich habe mir kurzerhand eine alte, gebrauchte Canon 550D mit 2 Standard-Objektiven bestellt, diese dann mit in den Urlaub genommen und bin etwas enttäuscht. Die Bilder waren nicht von der Qualität, die ich von der 550D gewohnt war. Alles liegt irgendwie hinter einem Schleier und ist nicht so knackig scharf, entweder sind die Objektive echt so kacke oder die Kamera müsste mal vernünftig gereinigt werden.

In den letzten Tagen habe ich deshalb die Fuji wieder vom Regal geholt und damit etwas fotografiert und das ist schon ein anderer Schnack, selbst mit dem Kit-Objektiv (16-55mm). Manchmal sollte man sich einfach mit dem zufrieden geben, was man besitzt. Das spart Geld und Nerven.

Vorgestern habe ich dann auch meine alten Analog-Objektive meiner alten Canon A-1 wiedergefunden. Dafür hatte ich damals Fuji-Adapter besorgt, kam aber mit dem manuellen Fokussieren nicht so zurecht. Das habe ich jetzt nochmal im Garten getestet und probiert und mittlerweile klappt es einigermaßen und ich bin begeistert. Ich habe ein Canon FD 50mm 1:1.4 und ein Tokina FD 135mm 1:2.8. Das sind schon recht gute Gläser, zumindest verglichen mit dem Plastik-Kit-Objektiv.

Solche guten Ergebnisse konnte ich mit der Canon 550D nicht erzielen. wie gesagt, ich werde diese nochmal gründlich reinigen und eventuell meinem Sohn geben oder sogar wieder verkaufen. Allerdings vermisse ich den Sucher trotzdem noch 😀 Eventuell käme dann noch eine gebrauchte Fujifilm X-T1 oder X-T10, denn diese verfügen zumindest über einen elektronischen Sucher. Hoffentlich wird das nicht wieder so ein Schuss in den Ofen 😉 Aber vielleicht bin ich ja im Moment auch nur so ein nerviger Pixelgucker … das kann man mal haben.

Ein tiefes anstelle eines breiten Jahres

Vor ein paar Monaten habe ich im Blog von David Cain, Raptitude.com, den Artikel über ein tiefes Jahr entdeckt. Gestern ist mir diese Idee wieder in den Sinn gekommen und ich glaube es ist eine wirklich gute Idee.

Ein tiefes Jahr wäre ein Jahr, in dem man sich keine neuen Gadgets kauft, kein neues Hobby beginnt, keine neuen Platten oder Bücher. Es wäre ein Jahr, in dem man das vertieft, was man schon hat: Endlich die schwierigen Akkorde auf der Gitarre lernen, Photoshop wirklich beherrschen, das Buch über Gödel, Escher und Buch nochmal intensiv lesen und verstehen, die Kamera ausschließlich manuell bedienen oder auch sein Songwriting auf’s nächste Level bringen.

Im Zeitalter des Konsums und des Internets ist es zu einfach geworden sich ständig mit neuen Dingen zu beschäftigen, man hat für zehn Euros im Monat Zugriff auf nahezu alle Musikalben der Welt in digitaler Form, der Kindle wird immer voller, Instagram und Twitter inspirieren immerzu zu neuen Aktivitäten… Man geht immer mehr in die Breite (nicht unbedingt physisch) und immer weniger in die Tiefe.

Es geht sicherlich vielen so, dass man lieber etwas Neues beginnt, wenn die derzeitige Leidenschaft zu anstrengend wird. Wenn die neue Programmiersprache mühsam wird, suche ich mir eine andere. Wenn ich eine Akkordfolge immer und immer wieder wiederholen muss, um sie zu verinnerlichen, lasse ich es lieber und wenn das Buch über das Songwriting der Beatles zu musiktheoretisch wird, lege ich es erstmal weg.

Aber wie befriedigend muss ein Jahr sein, in dem man sich nicht ständig anderen Dingen zuwendet, wenn es etwas mühsamer wird. Wenn man bei seinen momentanen Leidenschaften bleibt und diese wirklich mal vertieft. Wenn man endlich mal ein experimentelles Pop-Album aufnimmt, anstatt sich ständig mit neuer Musiksoftware abzulenken … ja, ich höre ja schon auf persönliche Beispiele aufzuzählen, die mich selbst wurmen…

Es geht darum sich die Sucht nach ständigen Kicks abzugewöhnen, die man erfährt wenn man hochmotiviert neue Dinge beginnt. Heutzutage ist es zu einfach, ständig etwas neues zu finden, lesen oder kaufen. Jeder liebt etwas Neues. Aber macht dieses impulsive Verhalten zufrieden oder glücklich?

Industrie, Marketing und Werbung sind natürlich darauf aus, dem Konsumenten ständig etwas Neues anzubieten und neue Wege zu verkaufen – neue Möglichkeiten, Bücher, neues Zeugs. Kein Marketing-Stratege will, dass man sich zu viel mit dem beschäftigt, was man bereits erworben hat. Wenn man die Liebe zu etwas aufrecht erhält, für dass man bereits Geld ausgegeben hat, gibt man keines für neuen Krams aus.

Ich persönlich besitze zwei Gitarren, eine DAW, Photoshop, eine Kamera und einige Platten. Würde man mich mit diesen Dingen für einige Zeit in eine Gefängniszelle stecken, wäre ich irgendwann ein richtig guter Gitarrist, hätte etliche Songs aufgenommen und könnte meine digitalen Fotos auf professioneller Ebene bearbeiten. Genauso, wie ich es mir in meiner Fantasie ausgemalt habe, als ich diese Dinge erworben habe.

Im Grunde bietet nur ein Instrument, wie beispielsweise die Gitarre, unendlich viele Möglichkeiten sich musikalisch auszudrücken. Man könnte sich sein ganzes Leben nur damit beschäftigen, was sicherlich auch schon einige bewiesen haben. Allerdings kann man diese Tiefe nicht erreichen, wenn man seine Aufmerksamkeit nicht fokussiert und sich ständig von neuen Dingen ablenken und beeindrucken lässt.

Man könnte sich nun fragen, warum? Warum sollte ich mich nicht ständig neu inspirieren lassen, neue Hobbies ausprobieren, soviel neue Musik wie möglich konsumieren und die coolsten und neuesten Gadgets kaufen, wenn ich es mir doch leisten kann?

Ich denke und habe es am eigenen Leib erfahren, dass man sich irgendwann einfach schlecht fühlt, wenn man etwas nicht durchgezogen hat, wenn man etwas nie zu Ende bringt, und wenn man nie das Level erreicht, dass man sich beim Starten einer neuen Aktivität noch ausgemalt hat.

Die ungelesenen Bücher im Regal könnten einen schon positiv verändern, wenn man sie denn endlich mal zu Ende liest und vielleicht auch ein zweites oder drittes mal. Man könnte Motivationsschübe erfahren, wenn man endlich neue Levels im Spielen eines Instruments erreicht, anstatt ständig ein Neues zu beginnen. Es sind diese kleinen Momente, in denen etwas schwierig oder langweilig erscheint, wo man sich entscheiden muss, ob wenn den einfachen weg geht und etwas Neues sucht, oder ob man endlich weiter in die Tiefe geht.

Solange man sich nicht einfach in einen Raum einschließt, mit einer Gitarre und einem Laptop mit nur einer Recordingsoftware darauf, muss man sich einfach Grenzen setzen und weniger Freiraum zum Suchen nach Neuem. Und wenn man tiefer gräbt, findet man sicherlich wertvollere und bessere Dinge, als wenn man immer nur an der Oberfläche sucht.

Nordsee…

Ja, auch nett … aber die Ostsee ist dann doch noch etwas schöner 😉

Ostsee…

Letzten Sonntag ging es für ein paar Tage auf die Ostsee-Insel Fehmarn in Schleswig Holstein. Das Wetter war zwar zunächst bescheiden, aber gebucht ist gebucht.

Blick aus unserem Hotelzimmer

Zuletzt war ich vor 15 Jahren am Weissenhäuser Strand und habe eigentlich nur gute Erinnerungen an die blaue Ostsee. Damals waren wir noch zu zweit, jetzt waren wir zu viert. Deshalb war ein Besuch des Hansaparks obligatorisch.

Am Mittwochnachmittag wurde das Wetter dann endlich sonnig und die Ostsee zeigte sich in ihrer ganzen Pracht.

Die alten IFA Hotel-Türme sind nicht gerade ein Hingucker, aber der Rest der Anlage mit Strand und Yachthafen ist echt schön

Den letzten Tag Tag konnten wir dann noch am Strand verbringen, auch wenn ich nicht ins Wasser gekommen bin. Ich stelle mich bei kaltem Wasser immer etwas an… Man sollte allerdings bedenken, dass wir eigentlich genauso solch einen Anblick genau vor der Haustür haben. Butjadingen und die Nordsee bieten ebenfalls Strand, Sand und Meer, auch wenn das Wasser nicht so herrlich blau ist.

Aus diesem Grund wollen wir in den nächsten Tagen mal wieder den Strand hier am Jadebusen auschecken, eventuell einen Strandkorb mieten und ein Paddelboot zu Wasser lassen.

Wie war die Woche? – KW 28

Dies war die erste Woche meines Sommerurlaubs 2019. Ich hatte hier zu Hause noch einiges zu erledigen und am Sonntag dieser Woche würden wir für ein paar Tage an die Ostsee fahren.

Ich habe Anfang der Woche etwas weiter ausgemistet und einige (mittlerweile verstaubte) Sachen bei ebay eingestellt. Es mussten ein paar alte Videospielkonsolen gehen und diverse Bodentreter-Gitarreneffekte.

Außerdem habe ich in den letzten Wochen wieder beschlossen, dass ich viel mehr Fotografieren will und deshalb kam diese Woche wieder eine digitale Spiegelreflexkamera ins Haus. Auch wenn es nur eine gebrauchte Canon EOS 550D ist, bin ich froh, dass ich beim Knipsen wieder durch einen Sucher schauen kann.

Gleichzeitig habe ich nach 6 Jahren wieder beschlossen, Adobe Photoshop zu kaufen. Naja, eigentlich mietet man es ja mittlerweile nur noch. Für knapp 12 Euro im Monat gibt es die Fotografie Creative Cloud mit Photoshop und Lightroom. Damals besaß ich Photoshop CS6 und ich möchte mich jetzt wieder etwas intensiver mit der Software beschäftigen.

Ansonsten haben wir viel mit den Kindern unternommen diese Woche, sofern es das Wetter denn zuließ. Wir haben diverse Einkaufsbummel gemacht, bei denen ich mal wieder die eine oder andere Vinylscheibe ergattern konnte (Sonic Youth, The Kinks und Deichkind) und ein neues Stativ musste auch ins Haus.

Eines unserer Kinder hat vom städtischen Ferienpass aus an einem Einsteigerkurs zum Skateboardfahren teilgenommen und deswegen waren wir auch mal am Strand bei unserer kleinen örtlichen „Halfpipe“. Diese Tatsache und auch der erste Song der Sonic Youth Scheibe hat mir irgendwie wieder Lust auf’s Skateboardfahren gemacht. Früher habe ich das geliebt. Und auch wenn das schon einige Jahre her ist, hätte ich da wohl mal wieder Lust zu …. von wegen „zu alt!“

Das aktuelle Experiment „Smartphone Verzicht“ läuft diese Woche auch aus. Die drei Wochen waren relativ easy und mir gefällt es schon so ganz ohne Spielzeug in der Tasche. Ich denke ich werde tatsächlich meinen Vertrag kündigen und das Teil in die Weser werfen.

Gestern habe ich noch mit den Kindern einige Szenen für einen mound Song gedreht. Ich denke aber, dass der Videoclip erst nach dem Ostsee-Trip fertig wird. Der Dreh gestern war auf jeden Fall spaßig…

mound Videodreh…

Heute wird nochmal lecker der Geburtstag meiner Frau gefeiert und morgen geht es dann per Auto Richtung Fehmarn an die Ostsee, eine Woche Strand und Meer … hoffentlich wird das Wetter noch etwas besser.

Lesetipps

Smartphones are toys first, tools second

The lost art of concentration: Being distracted in a digital world

Buchtipp: How To Do Nothing

Buchtipp: Digital Minimalism

Immer nur eine Angewohnheit zur gleichen Zeit, zumindest für 21 Tage

Mit Mitte vierzig merkt man dann schon irgendwann, dass ungesundes Essen und wenig Bewegung sich in mehreren Formen bemerkbar machen – schlechte Laune, Unfitness, Müdigkeit, Unmotivation … Da ist es sicher eine gute Idee, die eine oder andere Angewohnheit abzulegen und nach Möglichkeit in eine bessere umzuwandeln.

Ich persönlich habe schon einige Angewohnheiten, die mich schon länger stören. Zu zuckerlastige Ernährung, Bewegungsarmut, Internet, impulsive, kurzzeitige Begeisterung für neue Hobbies. Es ist sicherlich eine gute Idee, die ein oder andere Angewohnheit abzulegen oder einzutauschen. Nummer Eins auf meiner Liste ist ohne Frage die Ernährung. Ich würde gerne komplett auf zusätzlichen Zucker (auch Süßstoff, Honig, was auch immer nicht wirklich in ein Lebensmittel hineingehört) verzichten und mich auf zwei Mahlzeit pro Tag beschränken, also eine Art Intervallfasten zu machen.

Natürlich machen temporäre Diäten keinen Sinn und daher sollte es schon Ziel sein, diese Angewohnheit für immer zu verinnerlichen. Aber ich will zunächst als Experiment für drei Wochen beginnen. Falls das gut klappt und meine Willenskraft die 21 Tage gut meistert, wäre es sicherlich eine angebrachte Ernährung für Zukunft.

Zur Zeit läuft gerade das Experiment des Smartphone-Entzugs, welches Ende dieser Woche ausläuft und bisher recht gut verlief. Da ich in den letzten Jahren ein ziemlicher Smartphone Junkie geworden bin, möchte ich das Teil gerne in der Schublade lassen. Eine Einschränkung habe ich schon öfters versucht … ohne Erfolg. Ein temporärer Verzicht macht in meinen Augen auch keinen Sinn. Denn nach ein paar Tagen oder Wochen wäre wieder alles beim Alten.

An für sich ist das Smartphone eine fantastische Erfindung: Bilder machen und sofort um die ganze Welt schicken, ein riesiges Lexikon immer griffbereit, Navigationsgerät, alle Videotutorials sofort abrufbar, Taschenrechner, Übersetzer … ein Schweizer Armeemesser der Technologie.

Trotzdem überwiegen die negative Aspekte: Ablenkung, Zeitraub, man kann einfach nicht eben kurz etwas nachschlagen und dann das Teil weglegen. Man landet immer noch schnell in irgendeiner Social-Media App oder bei YouTube oder bi WhatsApp oder sonstwo. Das Ding macht einfach süchtig und es ist leider das perfekte Spielzeug in jeder Situation, in der man sich langweilen könnte.

Ich will hier auch gar nicht neueste Untersuchungen zu den Gefahren des Internets oder des Smartphones zitieren. Ich habe für mich persönlich festgestellt, dass solch ein grenzenloses Spielzeug in meiner Hosentasche mir nicht gut tut. Daher würde ich gern darauf verzichten. Die Frage ist nur, ob ich wirklich auf die Möglichkeit unterwegs schnell einen Anruf tätigen zu können oder erreichbar zu sein (auch wenn es nur telefonisch ist), verzichten kann … zumindest für die Familie. Nach knapp drei Wochen scheint es fast so. Ich würde es schon gut finden, wenn ich den Vertrag komplett kündigen kann und das Teil komplett entsorgen könnte.

Fünf Jahre mit der Fujifilm XM-1

Vor ungefähr fünf Jahren fand ich wohl, dass spiegellose Systemkameras total cool sind. Zu der Zeit waren die auch total angesagt. Und da ich sowieso auf alte Filmkameras stand (zu der Zeit besaß und nutzte ich eine Olympus OM-1), kam mir das Retrodesign der Fujifilm gerade recht.

… muss wohl mal wieder Staub wischen…

Beim Bening in Bremerhaven gab es dann das Paket der XM-1 in schwarz/silber mit 16-50mm Kit-Objektiv und 50-230mm als zusätzliches Zoom-Objektiv. Das ganze Paket für knapp 400 Euros, wenn ich mich recht erinnere. Gekauft. Ausgepackt, fotografiert und nach 15 Minuten gemerkt, dass mir der Sucher fehlt 😀

Vor ein paar Wochen habe ich beschlossen, dass ich wieder viel mehr fotografieren will, das habe ich irgendwie richtig vermisst, immer eine Kamera dabei zu haben und abends meine Aufnahmen mit Lightroom zu bearbeiten. Allerdings vermisse ich nach fünf Jahren noch immer einen Sucher und deshalb habe ich mir vor ein paar Tagen eine gebrauchte Canon EOS 550D bestellt. Dieses Modell besaß ich vor ein paar Jahren schonmal und habe sie irgendwie kaputt gemacht damals.

Naja, noch ist die 550D nicht angekommen und ich bin derzeit noch mit der XM-1 unterwegs. Mit der Qualität der Bilder bin ich an sich zufrieden, aber ein Sucher muss unbedingt sein. Außerdem ist mir die Verarbeitung der Kamera echt zu fragil. Immer wenn ich diese in die Hand nehme, oder ich am Zoomring des Objektives drehe, habe ich Angst etwas abzubrechen 😀 Sie sieht wirklich super aus, aber in der Hand macht sie keinen allzu guten Eindruck.

Heute in Bremerhaven…
… das Wetter war eher bescheiden.

Technisch ist die Kamera völlig in Ordnung. Die Menüführung ist leicht verständlich, das Kit-Objektiv ist ok, auch wenn dieses die Plastikverarbeitung der Kamera weiterführt. Sie ist leicht und klein, liegt aber noch recht sicher in der Hand. Die Bilder gehen qualitativ in Ordnung und die Kamera sieht richtig gut aus. Trotzdem fühlt es sich nicht richtig an, beim Fotografieren auf den blöden Bildschirm zu starren, anstatt durch eine Sucher zu schauen.

Ich nutze auch gerne mal ältere Objektive der OM-Serie mit der XM-1. Zumindest hatte ich das so vor. Ich besitze ein tolles 50mm Objektiv mit einer Blende von 1/1.8 … ein herrliches Bokeh. Leider ist der manuelle Fokus über den kleinen Bildschirm nicht so toll. Es gibt zwar eine visuelle Hilfe, die auch überall gelobt wird. Ich komme damit aber gar nicht klar.

Ich werde sie auf jeden Fall behalten, als Ersatzkamera oder für die kommenden Jahre, in der mein Sohn sich für das Fotografieren mehr interessiert (er rennt jetzt schon begeistert mit einer alten Canon Filmkamera herum). Allerdings freue ich mich, wenn ich in den kommenden Tagen die EOS 550D wieder in den Händen halte. Dies war meine dritte DSLR. Meine erste war eine alte 300D. Die habe ich wirklich gemocht und mit ihr habe ich die Grundlagen des Fotografierens gelernt. Vorbei waren die Zeit des Knipsen mit einer Kompaktkamera.

Leider ist mir diese dann nach knapp einem halben Jahr kaputt gegangen. Die Verschluss wollte nicht mehr. Die Kamera hatte einfach schon zu viele Auslösungen hinter sich. Dann kaufte ich mir eine 1000D. Diese war zu der Zeit das aktuelle Einsteigermodell.

Irgendwann kam dann die 550D ins Haus, weil mir ein Videomodus fehlte. Dieses Modell gefiel mir so gut, dass ich es jetzt unbedingt wieder haben muss. Die aktuellen Modelle interessieren mich null. Warum sollte ich auch für ein aktuelles Modell viel Geld hinlegen, wenn ich meine Lieblingskamera für einen Drittel bekommen kann… Aber eigentlich wollte ich ja nur etwas zu der Fujifilm XM-1 sagen. Ich würde ich eine Schulnote von 3+ geben und sie wird eine gute Figur auf dem Regal im Esszimmer machen 😉

Seit über 20 Jahren gibt es mound und ein neues Album ist vor ein paar Wochen auch wieder fertig geworden…

mound ist meine musikalische Heimat seit mehr als 20 Jahren. Angefangen als Ein-Mann-Homerecording-Geschrabbel wurde mound 2001 zum Duo, 2005 zum Quartett, 2006 war etwas Ruhe, 2009 war es wieder ein Ein-Mann-Ding und 2017 wieder ein Duo. Seit dem letzten Jahr sind wir ein Trio, weil ich das Mikrofon abgegeben habe. Mal sehen, was die nächsten Jahre noch kommt.

mound gibt es auch im Internet. Wir verfügen über den moundblog auf Tumblr und eine Bandcamp Page. Aber viel interessanter ist wohl die Frage, wie mound denn klingt? Gut, würde ich behaupten. Zwischen 2009 und 2016 klang mound beispielsweise so:

Etwas untypischer als die Jahre davor, aber viele Songs aus dieser Zeit mag ich am liebsten. 2018 ist dann ein neuer Sänger dazu gestossen und vor ein paar Wochen erst haben wir unsere zweite EP mit ihm zusammen veröffentlicht … naja, veröffentlicht klingt immer so „offiziell“. Der Krams ist halt seit ein paar Wochen fertig und im Netz zu hören, so wirklich veröffentlicht wurde da eigentlich nix 😀

Das Ganze klingt mittlerweile schon sehr poliert und fetter. Auf der einen Seite mag ich das, auf der anderen Seite bin ich etwas hin- und hergerissen. Ich mag auch rumpelnde, rauschende Lo-Fi Aufnahmen. Aber das ist ein anderes Thema.

Wie eingangs schon erwähnt mache ich mit diesem Projekt seit über 20 Jahren Musik und so wie es aussieht, wird sich das so schnell auch nicht ändern und das ist auch gut so. Hauptsächlich ist mound ein Recording-Projekt, mal von ein paar Auftritten in der Vergangenheit abgesehen. Aber vielleicht ändert sich das ja doch irgendwann nochmal…

Hello world!

Ein neuer Blog? Macht man sowas 2019 noch? Wahrscheinlich nicht. Ich weiß gar nicht, wieviele Blogs ich in meinem Leben schon begonnen, gepflegt, vernachlässigt, wiederbelebt und dann doch verlassen habe. Dies waren meistens Blogs zu speziellen Themen, wie Fotografie, Musikproduktion, Webdesign oder irgendeiner meiner Bands.

Aber ich bin müde geworden über Code, Technik, Software oder Gadgets zu schreiben, Tutorials zu verfassen und ständig diesen Druck zu verspüren, dass regelmäßig etwas veröffentlicht werden muss. Mittlerweile habe ich alle fachbezogenen Blogs aufgegeben.

Ich interessiere mich nach wie vor für Musik (mehr denn je, aber weniger für die Technik oder Software, sondern mehr für’s Musikmachen an sich) und habe vor kurzem auch wieder meine Liebe zur Fotografie entfacht. Das heißt aber ja nicht, dass man immer gleich seinen Senf zu allen dazugeben muss.

Aber ich schreibe nunmal gerne und deswegen will ich das Bloggen nicht komplett aufgeben. Dies hier ist nun meine neue Bleibe und Auffanglager für Gedanken, Fotos, Musik oder sonstige Dinge, die ich aufschreiben bzw. kommunizieren muss.

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Thema von Anders Norén.