Up To Date – Links und Krams KW 32/2021

Urlaub und so… Ich hab die Woche ein paar neue Fernsehserien entdeckt und ins Herz geschlossen. Solar Opposites ist von den Machern von Rick & Morty. Der Humor ist genau der Gleiche … schon irgendwie mein Geschmack. Die ersten beiden Staffeln laufen auf Disney+.

Außerdem haben wir die erste Staffel von der Geheimen Benedict Gesellschaft gesehen. Ich mag gut gemachte Kinderserien und diese hier ist wirklich nett. Gute Charaktere und wunderbare Aufmachung.

Des Weiteren waren wir wieder mal auf Städtetour im Ammerland und Ostfriesland und ich habe in diversen Läden einiges an Tonträger (Vinyl und CDs) mitgenommen. Darunter war auch (neben Led Zeppelin, Flaming Lips, Dinosaur Jr und Buffalo Tom) die neue Eels, die ich seit Souljacker nicht mehr gehört habe. Nach dem ersten Hören fand ich die neuen Sachen aber ganz gut … etwas erwachsener geworden 😉

Anfang der Woche haben wir abends mal wieder The Royal Tenenbaums gesehen und den Soundtrack liebe ich ja wirklich! Dort habe ich seit langem mal wieder The Velvet Underground gehört und sofort wieder die Platten rausgekramt. Alle Alben wurden gespielt diese Woche. Im Grunde muss man sich nur die Peel Slowly And See Box besorgen, da hat man dann alles komplett von der Ausnahmeband aus New York.

Ansonsten haben wir endlich angefangen am nächsten mound Album zu arbeiten und beschlossen, das irgendwie nett zu dokumentieren. Auf Tropone.de habe ich ein paar Sachen gesampled und angefangen in Faust zu programmieren und gestern haben wir noch Vocals für Undawn mit einem Gastsänger aufgenommen. Und heute morgen war endlich mal wieder Flohmarkt angesagt, in Oldenburg vor der Weser-Ems Halle … herrlich war’s.

Links und Zeugs

Retreat to move forward // Wenn ein Twitter-Süchtiger merkt, dass er einen Entzug benötigt // Aktuelle Notationssoftware // Wenn Adidas und LEGO zusammen einen Sportschuh machen // Markus Acher (Notwist) zu Gast bei den Tenniscoats. Zusammen spielen sie einen Song von Markus // Klangmeister: Eine Live-Coding Umgebung im Browser // Der Großmeister des Finger Drummings! // Der Sound verschiedener Arbeitsplätze // Hier kann man noch alte, vergriffene Zeitschriften kaufen // … und hier kann man alte Gaming Zeitschriften lesen // Dieses Radio ist wirklich vintage und obscure // Eigene Bauhaus Grafiken generieren // Instagram ist nicht mehr das, was es einmal war // … aber vielleicht wäre Glass eine mögliche Lösung // Ich liebe diese digitale Musikbox! // Den Amiga500 wird es auch als Mini-Konsole geben // Nestflix: Mit Filmen, die es gar nicht gibt … // Koffein, die populärste Droge der Welt … // Wie man einen spielbaren Synth im Browser programmiert ///

Channel des Computer Graphics Museums // The Art of the Sound Physiker (Harald Bode) // Ein Fahrradfriedhof // ElementaryOS 6 // Wie Wes Anderson seine Filme mit 3 verschiedenen Budgets gedreht hat // The Psychology of Analogue! ///

ElementaryOS 6 – Die neue Version ist endlich fertig und ist ein Linux für jedermann…

Wenn man die aktuellen Webseiten von ElementaryOS besucht, wird man sofort mit dem Satz „The thoughtful, capable, and ethical replacement for Windows and macOS“ begrüßt. Das Betriebssystem hat sich schon in der Vergangenheit von den vielen anderen Linux-Distributionen abgesetzt, da es schon immer einen minimalen Desktop bot und es dem Benutzer recht leicht machte, das System zu installieren und zu nutzen.

(Quelle: https://elementary.io)

Die Zielgruppe war wohl schon immer der Umsteiger von Windows oder MacOS, oder der gelegentliche Nutzer eines Computers (Surfen, eMail, Office, …) und weniger der Poweruser, der alles Mögliche am OS customizen möchte. Wobei die Frage ist, was macht einen Poweruser aus? Einer, der nur am Betriebssystem herumschraubt, ohne etwas Sinnvolles zu tun? Hmm, ich würde mich auch als Poweruser bezeichnen, aber ich mag ein System, das sofort und schnell zu bedienen ist, ohne dass man stundenlang alles Mögliche tweaken muss.

Ich mag die Philosophie von Elementary OS, dass ein Betriebssystem nur die wichtigsten Apps enthalten sollte und dem User so wenig wie möglich in die Quere kommen darf. Laut Ankündigung soll Version 6 (Odin) diese Philosophie noch deutlicher unterstreichen.

Ich habe zum Testen das aktuelle Image auf einen USB Stick gezogen und das Live System gestartet. Wie gewohnt hat man die Möglichkeit beim Download etwas für das Entwicklerteam zu spenden – d.h. man kann für das OS bezahlen. Es besteht aber immer die Möglichkeit 0€ einzugeben und das Image kostenlos herunterzuladen.

Das Betriebssystem bootete ohne Probleme und fragt am Anfang, ob ein Live-Test gestartet werden soll, oder ob Elementary auf der Festplatte installiert werden soll. Ich entschied mich zunächst für die Live Version.

Elementary kam schon immer mit einer schönen Sammlung von Wallpapern und auch Version 6 hat einen schönen Standardhintergrund bekommen. Auf den ersten Blick hat sich nicht allzu viel verändert.

Am unteren Rand finden wir den Dock – angelehnt an MacOS – mit den üblichen Standard-Apps für den Browser, eMail, ToDo, Kalender, Musik, Video, Fotos, Eintellungen und AppCenter.

Glücklicherweise hat Elementary sofort meine komplette Hardware erkannt und ich kann mich ins WLAN Netzwerk einloggen. Ich testete das OS auf einem HP 13″ Convertible mit Ryzen7 Prozessor. Ich hatte aber auch bei älteren Versionen von Elementary nie Probleme mit der Hardware.

Wie man im letzten Bild sehen kann, habe ich das Theme auf Dunkel eingestellt. Die Entwickler haben viel dafür getan, dass die Umstellung von Hell auf Dunkel konsistent über alle Anwendungen eingehalten wird und alles immer gut lesbar ist – zumindest bei den nativen Apps.

Apropos Apps. Etwas blöd fand ich den AppCenter, der beim ersten Öffnen recht mager bestückt war. Wie ich dann nach kurzer Recherche erfahren habe, findet man hier nur die nativen Apps, die bereits auf Version 6 umgestellt wurden. Die Auswahl ist deswegen noch recht überschaubar, wird aber sicherlich in den nächsten Wochen und Monaten noch anwachsen.

Man kann aber auch Flatpacks nutzen. Dazu geht man im Browser auf https://flathub.org, klickt auf eine App und dann auf Install. Jetzt sollte automatisch der Flatpack Support im AppCenter vorhanden sein und man kann darüber eine große Auswahl an Apps installieren. Oder aber man nutzt die Repositories von Ubuntu gewohnt über das Terminal.

Falls man nicht so fit im Terminal ist, kann man darüber aber auch schnell Synaptic installieren: sudo apt install synaptic . Nun hat man diese App nutzen, um aktuelle Programme aus den offiziellen Ubuntu Repositories zu installieren.

Der Vorteil von Linux Distributionen gegenüber Windows oder MacOS war schon immer die Sicherheit und der Datenschutz. Mittlerweile kann man sich bei vielen aktuellen Distributionen nicht mehr ganz so sicher sein, aber Elementary schreibt diese beiden Punkte immer noch groß auf seine Fahnen. Es gibt keine Werbedeals und es werden keine Daten gesammelt. Finanziert wir das Projekt einzig durch die Spenden der User.

Wenn man mal einen Blick auf htop wirft, kann man sehen welche Resourcen das System verbraucht.

Auf diesem Rechner sind 16GB an RAM verbaut und Elementary verbraucht in der Live-Version knapp 1GB (ich habe aber auch einige Apps geöffnet). Bei der neuen Version haben die Entwickler noch etwas mehr an der Optimierungsschraube gedreht und Odin soll noch sparsamer mit vorhandener Hardware umgehen.

Die Standardwallpaper von ElementaryOS 6
Ein Klick auf die Windows-Taste zeigt die wichtigsten Shortcuts…

Ich habe das Betriebssystem heute morgen nur für zwei Stunden getestet und bin begeistert. Ich habe ja schon des Öfteren erwähnt, dass aktuelle Linux Distributionen für den Desktop mittlerweile wirklich alltagstauglich sind und Elementary gehört da wirklich mit zu den Vorreitern. … wenn ich da zwanzig Jahre zurück denke …

Ich kann jedem Nutzer von Windows oder MacOS, der vielleicht die Nase voll hat vom Betriebssystem, oder sich Gedanken über die Sicherheit seiner Daten macht, nur empfehlen mal einen Blick auf ElementaryOS oder auch auf eine andere aktuelle Distribution, wie Manjaro, Ubuntu oder Fedora zu werfen. Distrowatch zeigt rechts immer die aktuelle Rangliste der beliebtesten Distributionen.

Ich werde ElementaryOS 6 erstmal nicht installieren, weil ich mit der aktuellen Version von Manjaro Gnome noch vollstens zufrieden bin.

Am Strand…

Gestern Mittag war es mal kurz trocken und wir sind zum Strand gefahren … mit dem Auto. Eigentlich auch nur, weil ich insgeheim auf eine Currywurst von dem neuen Imbiss / Eventrestaurant in den Weser-Terrassen gehofft habe. Die Wurst gab es aber wohl erst ab 15.00h, zumindest hatte der Imbiss zu …

Gestern Mittag war das Wetter noch in Ordnung und die Wolken boten ein schönes Bild. Glücklicherweise hatte ich eine Kamera dabei und habe zumindest zwei Bilder von der Weser eingefangen.

Nach einem kurzen Spaziergang ging es aber schon wieder weg. Schließlich waren wir wegen der Currywurst da und nun mussten wir unser Mittagessen woanders besorgen. Das Traurige war, das wir auch noch mit dem Auto unterwegs waren, nächstes mal muss es mal wieder das Fahrrad sein…

Up To Date – Links und Krams KW 31/2021

Da das Wetter eher durchwachsen war diese Woche, habe ich die Zeit genutzt um mal wieder ein gutes altes Point-&-Click Adventure zu spielen. Geheimakte: Tunguska ist 2005 komplett an mir vorbei gegangen und glücklicherweise gibt es mittlerweile eine Version für die Nintendo Switch. Auch wenn die Steuerung mit dem Controller etwas ungewohnt war, haben die klassischen Rätsel tatsächlich Spaß gemacht. Insgesamt gibt es drei Teile der Geheimakte Serie und zumindest den zweiten Teil werde ich sicherlich noch spielen.

Musikalisch hat sich die letzten Tage das Debütalbum von Sufjan Stevens im CD-Player breit gemacht. Ein interessantes, durchwachsenes und abwechslungsreiches Album. Auch wenn Michigan immer noch mein absoluter Favorit ist, kann ich die Platte empfehlen.

Ansonsten habe ich mal schnell ein simples Glockenspiel aus Glas gesampled und im Proberaum haben wir diese Woche mal wieder zwei Instrumentaltracks für Undawn recorded.

Dieses Stockinsekt kann einem gerade schon etwas Leid tun // Found Sounds aus Sydney für Ableton Nutzer // Und noch mehr Samples von Matmos und dem Polish Radio Experimental Studio // Es gibt mittlerweile so viele Tools um ToDo-Listen zu erstellen, aber trotzdem bekommen wir es nicht wirklich hin … // Nischenwebseiten // Drum Synthesis in JavaScript // GLASYS nutzt ein Midi-Keyboard um Pixel Art zu erstellen // Da freue ich mich drauf … // und überhaupt kommen dieses Jahr noch ein paar interessante Adventures // Krümelmonster macht einen auf Pacman // Ein Museum mit wissenschaftlicher und musikalischer Technologie vergangener Tage // Fliegende CSS Toaster // Diese App erkennt Vögel am Gesang ///

Es macht Spaß ihm zuzugucken // Linux wird schöner und schöner // Die FX-Collection von Arturia kann sich hören lassen // Bitwig Studio 4 – die beste DAW? Äh ja! Ich schreibe gerade ein Review dazu und das wird eher subjektiv. Falls jemand noch eine Software zum Recorden oder für’s Sound Design sucht … das ist die Beste! 😉 // How To Find Silence in a noisy World … ///

Im Wald …

Heute hatte ich seit Wochen zum ersten mal wieder mal eine Kamera dabei. Wir waren unterwegs Richtung Varel, um mal wieder in den Wald zu gehen … einfach nur so. Unterwegs sah das Wetter allerdings weniger freundlich aus.

Aber als wir dann ausstiegen kamen tatsächlich wieder ein paar Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke.

Ich finde im Wald herrscht immer so eine besondere Stille, auch wenn dort heute einige Leute unterwegs waren und im Nachbarort ein Fußballspiel lautstark zu hören war, hallten die Geräusche recht verhalten und mit viel Hall durch die Bäume.

Am Parkplatz gab es noch diesen Turm, ich weiß gar nicht wozu er dort stand, aber man musste beim Näherkommen aufpassen, dass man nicht von herunterfallenden Eis erschlagen wird…

Up To Date – Links und Krams KW 30/2021

Eine lange Woche geht zu Ende. Wochenende. Diese Woche blieb weitestgehend sinnfrei. Ich habe etwas Vinyl zugeschickt bekommen. Darunter waren sicherlich die beiden anstrengensten Alben von meinen Lieblingen Oneida: Each One Teach One (2002) und Romance (2018). Nach dem ersten Durchhören war ich noch etwas verwirrt … aber ich mag es, wenn man mit Alben etwas rangeln muss.

Warum unsere Kreativität immer mehr nachlässt // Einstein wusste es besser und Austin Kleon auch // LEGO Ideas würde gerne die Women of Computing ehren // Da sag noch einer Quellcode sei keine Literatur… // Jeder Programmieranfänger lernt zunächst, wie man „Hello, World“ auf dem Computerbildschirm ausgibt. Hier eine umfangreiche Sammlung für alle möglichen Programmiersprachen // Das Arrangieren von Gegenständen ist Kunst // Eine Homage an das Durchstöbern der Regale in einer Videothek // Instagram könnte viel mehr sein, ist aber schlichtweg langweilig // Papa Makes Breakfast ist fantastisch // Es ist schwer von YouTube und Patreon seine Miete zu bezahlen // Die besten Kurse auf Coursera … laut Abstimmung // Applesoft Basic im Browser programmieren // Die 50 besten Google Doodles bis jetzt ///

What Does Space Sound Like? // Der neue Ghostbusters Streifen könnte gut werden // Eine gut halbe Stunde Matmos Improvisation // Wie spielt man ein Theremin? ///

Up To Date – Links und Krams KW 29/2021

Samstag ging es nach Wochen endlich mal wieder in den Proberaum aka The Wooden Cabin Recording Studio 😉 … Wir haben nur ein paar Vocals recorded und die zukünftigen Pläne bei einigen Bieren durchgesprochen… Außerdem habe ich endlich mal wieder angefangen ernsthaft in C++/JUCE zu programmieren.

Auf dem Plattenteller lag fast ausschließlich die großartige Yankee Hotel Foxtrot von Wilco. Gestern bin ich aber noch über den Elbjazz 2021 Stream von Notwist gestolpert und diese gute Stunde habe ich wahrlich genossen.

Die gruseligsten und schlimmsten UI Lautstärke Regler (fiktiv) // Showing up every day is effective // Im 6-stündigen Peter Jackson – Get Back Film wird mehr geredet als gesungen // Ezra Klein Podcast mit Jeff Tweedy // Die Sounds der Technologie um uns umzu macht uns unglücklich // Neun einfache Übungen, die dabei helfen produktiver zu werden // Algorithmen kontrollieren Dein Online-Leben … // Ignoriere den verdammten Prime-Day! // So behält man alles, was man lernt im Kopf // Sind Skandinavier wirklich glücklicher? // Fake Vintage Book Covers Part II // Lullatone Sample Sets ///

PJ Harvey und Björk covern die Stones (strange and beautiful): //

Auf den neuen Wes Anderson freue ich mich mal richtig // Make ‚Em Laugh // Playing with Time // Das ist wirklich gut … // Zeichne Dich selbst als Peanuts Charakter // Eine Spielhalle in Tokyo 1979 ///

Up To Date – Links und Krams KW 28/2021

Musikalisch war diese Woche nicht viel. Weder auf dem Plattenteller, noch im Proberaum. Seltsamerweise liegt hier jetzt seit Tagen noch die Best Of Neil Diamond Scheibe auf dem Drehteller … keine schlechte Scheibe.

Gestern habe ich zufällig den neuen Remix von Creep von Thom Yorke gehört … fand ich gut.

Die Geschichte der MiniDisc // Peter Zinovieff, Komponist und Erfinder der EMS Synthesizer, ist im Alter von 88 Jahren gestorben // Er hat Ringo Starr auch das Spielen auf einem Synth beigebracht // Moderne Haustürkameras bilden ein weltweites Überwachungsnetzwerk … tja, schöne neue Welt // Die Geschichte der All Tomorrow’s Parties Festivals // IheartmyArt Kunstblog // Ein kleines Drum Machine Quiz … ich hatte nur die Hälfte richtig // Kannst Du das Brummen hören? // Hab ich vor Kurzem erst wieder gebraucht: Wie man Win10 für die Musikproduktion optimiert // Wunderschöne Retromodern Movie Posters // Eine riesige Bibliothek von alten Filmplakaten zum freien Download und Ausdruck // Wie Sun Ra uns lehrte, an das Unmögliche zu glauben // Vorbildlich, wie Elvis Costello mit Plagiaten umgeht! ///

You Never Give Me Your Money / The End von Tenacious D ist super! //

Archcraft OS – ein wunderschönes, minimalistisches Arch Linux für jedermann…

Vor kurzem hat meine Tochter ein neues Notebook für die Schule bekommen und daher ist ihr betagtes Lenovo Ideapad von 2016 jetzt irgendwie überflüssig geworden. Es besitzt einen Intel Celeron Prozessor mit 1,8GHz und war anfangs mit 2GB RAM ausgestattet, den ich kurz nach dem Kauf auf 4GB aufgerüstet habe (wobei ich beinahe alles kaputt gebrochen habe). Der Bildschirm ist 14“ groß und das Teil ist ein übel verarbeitetes Plastiknotebook.

Nichtsdestotrotz funktioniert es noch und auch der Akku hält noch locker 4 Stunden. Ab Werk war Windows 8.1 installiert und das will ja nun wirklich keiner benutzen. Vor ein paar Tagen habe ich zufällig von einem Arch Linux mit vorinstalliertem Openbox Window Manager gelesen, dass perfekt zu diesem Laptop passen würde. Da keine Desktop Umgebung wie Gnome oder KDE installiert ist, soll Archcraft OS recht gnädig mit der Hardware umgehen.

Zuvor hatte ich Manjaro Linux mit Gnome auf dem Notebook angetestet, aber damit war die alte Mühle etwas überfordert. Daher habe ich mir die 1,7GB große ISO von Archcraft heruntergeladen und das Ideapad damit gebootet. Ich benutze übrigens Etcher zum Erstellen eines bootfähigen USB-Sticks.

Alles funktionierte auf Anhieb (WiFi, Audio) und daher habe ich das Betriebssystem sofort installiert. Seit einigen Wochen besitzt Archcraft OS den typischen Manjaro Installer Calamares, der die Installation zum Kinderspiel macht. Nach einigen Minuten kann ich den Rechner neu starten und nach relativ kurzer Bootzeit (wenn man bedenkt, dass die Hardware nicht die Schnellste ist) erstrahlt Archcraft in voller Pracht:

Willkommen…

Gleich nach dem ersten Start habe ich im Terminal das Programm htop ausgeführt, um zu schauen welche Resourcen verbraucht werden. Auf der Website wird angegeben, dass das OS nur 200MB im RAM belegen soll. Das kann ich so nicht ganz bestätigen, aber es verbraucht wesentlich weniger, als bspw. ein Gnome Desktop

Ein Blick auf neofetch verrät einige Details zur Installation:

ArchCraft verfügt über einige vorgegebene Themes, die allesamt wirklich nett aussehen. Die Auswahl der Wallpapers ist recht schön und es ist ja auch ein Leichtes einen eigenen Hintergrund einzusetzen. Ich mag die Leiste des Openbox Fenstermanagers und besonders die eingesetzte Schriftart. Somit sieht der Desktop schön, aber auch etwas geeky aus.

Wer noch nie Openbox benutzt hat, wird sich hier trotzdem recht schnell zurechtfinden. Mit der Super-Taste (Win) oder dem Launcher Icon oben links in der Leiste ruft man den Launcher auf, wo alle installierten Apps aufgeführt sind (sortiert nach Häufigkeit der Benutzung). Der Launcher dient gleichzeitig als App-Suche, was den Start von bestimmten Programmen wirklich beschleunigt.

Wer es lieber etwas aufgeräumter mag, der klickt einfach mit der rechten Maustaste auf den Desktop und kommt somit in das typische Openbox Menü, wo alle Apps und Einstellungen schön sortiert aufgelistet sind.

Als Dateimanager ist Thunar installiert, oder man nutzt den Terminal-Dateimanager Ranger, der schnelles Navigieren im Dateisystem ermöglicht.

Was soll ich sonst noch schreiben? Ich empfehle nach der Installation des Systems sofort Pamac (grafischer Paketverwaltung) zu installieren und dort dann das User Repository AUR zu aktivieren. Somit bleibt kaum noch ein Wunsch offen bei der Installation weiterer Apps.

Ich hatte bisher keine Probleme mit der Installation irgendeiner Software und die Hardware wurde auch auf Anhieb erkannt. Nur beim Starten der Live-Edition auf dem Macbook wurde der WiFi Adapter nicht auf Anhieb installiert. Hierbei handelt es sich nun mal um einen proprietären Treiber und da kann es schon mal Probleme geben…

Ansonsten gehört ArchCraft jetzt schon zu einer meiner Liebling-Distributionen.

Up To Date – Links und Krams KW 25/2021

Die letzten beiden Wochen waren schon schweißtreibend … in jeder Hinsicht. Viel Gartenarbeit, alte Laptops mit Linux wieder flott gemacht und schon seit Ewigkeiten keinen Fotoapparat mehr in die Hand genommen. Wird Zeit mal wieder die Umgebung in Bildern festzuhalten…

Musikalisch wurde ich an den Anfang der 90er zurückversetzt, da die ersten Spiritualized Scheiben auf Vinyl neu veröffentlicht wurden. In meinen Augen die besten beiden Alben der Spacemen 3 Nachkömmlinge. Zwei fette Doppelalben im Gatefold-Cover … man hätte noch etwas mehr Infos dazupacken können, aber die Musik spricht für sich.

Thom Yorke und Johnny Greenwood haben eine neue Band: The Smile … oder hatte ich das schon mal erwähnt? // Genau mein Ding: Wie der Sound eines kaputten Klimageräts in ein Jazz Stück verwandelt wurde // LEGO Sesamstraße! // Das neue Game & Watch Teil von Nintendo würde ich wohl nehmen … aber das habe ich von dem Mario Dingens auch schon gesagt // Where’s Waldo mit Smileys … // Das Design der Roland Juno Oszillatoren // Unglaublich, dass Amazon haufenweise zurückgesandte Sachen einfach verschrottet .. wo sind wir gelandet? // 40 ganz wunderbare Fotos von seltsamen Schauplätzen // Nette Fußmatte! // Mario Golf: Super Rush ist übrigens ein wunderbares Golf Spiel für die Switch // … und wer klassische Click’n’Point Adventures mag: The Darkside Detective // Wie man mithilfe des Zuhauses die Kreativität ankurbelt ///

Wie man ein klassisches Scheunentor baut … einfach aus eigenem Interesse, weil ich sowas hier an die Garage bauen will … // The Summer Of Soul // Austin Kleon interviewt Edward Carey // Wie man das Alphabet in 3D-Buchstaben schreibt … ///

Raus aus’m Netz und rein in‘ Garten … oder Wald … oder Schwimmbad … oder sonstwo …