Up To Date – Links und Krams KW 03/2022

Ja, drei Wochen sind wir schon im „neuen“ Jahr, welches sich eigentlich gar nicht mehr so neu anfühlt. Ich hatte ja letzte Woche meinen verstaubten mp3-Stick in die Musikanlage gesteckt und mich an diversen Noise-Alben erfreut. Diese Woche hörte ich recht oft die drei Scheiben von Codeine … ich weiß gar nicht wie lange ich diese nicht mehr gehört habe…

Die Band hatte sich Ende der 80er in New York formiert (das hört man aber auch) und haben nur zwei komplette Alben herausgebracht (Frigid Stars und The White Birch). Dazwischen gab es dann noch eine hervorragende EP (Barely Real), die vor Kurzem auch nochmal im Deluxe Format veröffentlicht wurde, mit zahlreichen fantastischen Demo-Version diverser Songs.

Ich fand das letzte Album „The White Birch“ (1994) immer am besten und finde es schade, dass die Jungs danach aufgehört haben. Ich glaube kaum eine andere Band konnte soviel Melancholie musikalisch umsetzen.

Ich bin im Grunde kein Gitarrensammler. Ich spiele Gitarre … seit 1990 oder so? Und ich hatte nie teure oder viele Gitarren. Ich besitze eine Epiphone Dot, die steht ständig im Proberaum. Dann habe ich eine selbstgebaute Fender Jazzmaster, die ich hier zuhause zum Recorden benutze. Außerdem habe ich noch eine Epiphone Akustikgitarre (das Lennon Modell).

Letzte Woche habe ich aber diese hier entdeckt und mich irgendwie verliebt. Ich wußte gar nicht, das Gretsch so günstige Gitarren verkauft.

Diese Halbakustik würde mir echt gefallen und ich überlege ernsthaft sie in den nächsten Wochen anzuschaffen…

Links und Zeugs

The 30 Best Noise Rock Songs (laut Stereogum…) // The greatest synth sounds … ranked! // Netter, simpler Markdown Editor // Coding Fonts // Minimal Illustrator // Game Programming in the 80s // Love what you do in front of the kids in your life // Architecture in Music // Brian Eno on NFTs and Automaticism // Der große Bill Murray singt I Feel Pretty bei einem Überraschungsgig in New York City // Woher kommen die mysteriösen Ghost-Stimmen auf I Want You von den Beatles? ///

Eine kolorierte Version von Pink Floyd’s Apples And Oranges Live 1967 … creepy irgendwie // Mr. Noseybonk verursacht Albträume // Building a beautiful Guitar Amp Speaker Cabinet // A Brief History of Led Zeppelin // How are Lego Minifigures made? // Melvins: Bullhead / Stoner Witch live // Ungefähr zu dieser Zeit habe ich sie das erste mal live gesehen, Bullhead ist gerade erschienen // und hier spielen sie das Houdini Album komplett live // Und weil es gerade so schon ist, hier nochmal die Melvins im House of Vans 2021 // Put Blood in the Music (New York Documentary mit John Zorn und Sonic Youth 1989) ///

Up To Date – Links und Krams KW 02/2022

Gestern im Probe-/Recordingraum mit Undawn haben wir angefangen ein paar Coversongs aufzunehmen. Den Anfang macht der unglaublich düsterschöne Track „She’s Wild“ von den God Bullies.

Das Proben dieses Stücks hat mein Interesse für die grandiosen Noise-Rock Bands des amerikanischen Underground Labels Amphetamine Reptile wieder geweckt. Ich war in den Neunzigern absolut vernarrt in die Musik, die auf AmRep erschienen ist. Hierdurch habe ich die frühen Helmet kennen gelernt, Melvins, Surgery, Unsane, God Bullies und natürlich The Cows.

Tom Hazelmyer hat das Label 1986 gegründet, um Aufnahmen seiner Band Halo Of Flies zu veröffentlichen. Nach und nach fing er dann an auch andere Bands unter Vertrag zu nehmen und deren Platten herauszubringen. Der Schwerpunkt lag musikalisch immer im Bereich Hardcore/Punk, aber mit einer Portion Noise und eventuell anderen interessanten Elementen. Ich kann es nicht wirklich beschreiben, aber nahezu alle AmRep Bands hatten irgendwas Spezielles in ihrer Musik.

Da Mitte der 90er immer mehr Major-Labels auf den damaligen Alternative-Zug aufgesprungen sind und wahllos Indie-Bands unter Vertrag genommen haben, wurde es für kleine DIY Labels verdammt schwer und 1998 hat Hazelmyer AmRep dann aufgelöst.

Diese Woche habe ich zumindest einige der alten Scheiben mal wieder aufgelegt bzw. die mp3s abgespielt, da ich vor einigen Jahren einen Großteil meiner Vinyl-Sammlung verkauft habe – das war kein guter Schachzug…

Links und Zeugs

Nett sortierter Krams // Your World of Text… //The Endless Acid Banger // Creativity can’t be forced // How to slow down Time // Expression is Compression // The Grand Unified Theory of Buying Stuff // The strange World ofAmphetamine Reptile Records // passend dazu: Quietus Writers‘ Top 40 Noise Rock Tracks ///

Captain America und El Santo vs Spiderman … oder so // Stop Motion Lego Barbeque // Reliving the Dial-Up Internet Experience in 2020 // Google Doodle: Stephen Hawkings 80er Geburtstag // The Sony Chordmachine // Es kommt ein neuer Tarantino // Open Reel Ensemble ///

Up To Date – Links und Krams 01/2022

Der Jahreswechsel ging für mich recht smooth über die Bühne und irgendwie fühlt es sich gar nicht so an, als hätte ein neues Jahr begonnen. Im Grunde ist es ja auch nur eine Zahl auf dem Kalender, aber in der Vergangenheit war die Zeit nach Weihnachten bis zum 1. Januar immer irgendwie etwas Besonderes. Dieses Jahr hatte ich nicht dieses Gefühl … vielleicht nur ein Phänomen des Älterwerdens.

Ich hatte schon ein paar persönliche Vorsätze für das neue Jahr, die ich aber anscheinend schon gleich in der ersten Tagen wieder vergessen habe … 😉 Ich versuche trotzdem weiter daran zu arbeiten, ohne jetzt weiter ins Detail zu gehen.

Musikalisch waren die letzten Wochen des Jahres 2021 extrem von den Beatles geprägt, die nach dem Erscheinen von Get Back gefühlt in aller Munde waren. Dieser Eindruck wird für mich aber wahrscheinlich nur von strategischen Internet Algorithmen erzeugt.

Nichtsdestotrotz musste ich mir nach dem Erwerb der Deluxe Version von Let It Be im Oktober auch nochmal die Deluxe CD Ausgabe des White Albums kaufen (inkl. Buch und Sessions), weil die Vinyl Version mit den Esher Demos ja nicht ausreichte 😀 Ich bereue diese Investition aber nicht. Außerdem musste natürlich auch noch das Get Back Buch her … Die Marketing-Maschinerie der Beatles funktioniert bei mir also hervorragend.

Die erste Woche des neuen Jahres war aber wieder mal ganz besonders von Sufjan Stevens geprägt. Ich habe einige seiner Platten in den ersten tristen Januar Tagen für mich wieder entdeckt. War es eigentlich schon immer so, dass die ersten Tage eines neuen Jahres immer mit dermaßen traurigem Wetter eingeläutet wurden? Ich kann mich nicht erinnern, dass ein Jahr mal mit Sonnenschein begonnen hat.

Jedenfalls bekomme ich diesen Song seit Montag nicht mehr aus dem Kopf. Für mich ist das perfektes Songwriting, genau wie dieser hier:

Ich glaube auch, dass die Musik des Herrn Stevens in den nächsten Monaten meine eigene Musik enorm beeinflussen wird. Ich habe nämlich gerade einen Hang zu ruhigeren Stücken. Ansonsten ist unser Hauptvokalist von mound gerade fleißig dabei unsere angehäuften Instrumentalaufnahmen der letzten Monate mit Gesang zu versorgen…

Links und Krams

Wie man sich einen MacOS 9 Desktop mithilfe von Linux auf den Bildschirm zaubert // Alte Buch-Cover // kreative Fotografie von Tinycactus // Why do we hate newer music the older we get? // The best experimental Music of 2021 // Prince of Persia in the Browser // 100 ways to improve your life without really trying // Brikfont: LEGO Typeface //

Die MuppetsTalking Machine“ in der Ed Sullivan Show 1967 // Im Zuge des derzeitigen Beatles Hypes gibt es auch ein seltsames neues Video zum George Harrison Hit „My Sweet Lord“ mit Starbesetzung // Die Software- und Sampling-Schmiede Spitfire Audio haben ein neues Streicher-Instrument veröffentlicht, dass den Sound der Streicher von Eleanor Rigby perfekt einfängt … muss ich haben! // … und hier führt der Gründer von Spitfire Audio einem durch das Studio Two der Abbey Road Studios // (Mac)OStalgia – Tools von heute auf einem alten iMac // LEGO Stop Motion Cooking, dass mich an eine bestimmte Szene aus „Isle of Dogs“ erinnert // Streaming Konzert der Solo EP „Like A Plane“ von Markus Archer von The Notwist // Kurzfilm: Alternative Math //

Up To Date – Links und Krams KW 47/2021

Morgen ist schon der vierte Advent und nächste Woche beginnt der letzte Monat des Jahres. Ich freue mich auf die Weihnachtszeit, auch wenn die Pandemie derzeit wieder eine etwas gruselige nahe Zukunft ankündigt.

Musikalisch bestand die meiste Zeit dieser Woche aus der neuen Beatles Doku Get Back. In meinen Augen hat sich das Warten definitiv gelohnt… Mit der eigenen Musik ging es diese Woche wieder mit Undawn voran. Das dritte Album kann eigentlich nicht mehr lange auf sich warten. Das mound Projekt liegt weiterhin auf Eis … irgendwie.

Es gibt auch mal wieder eine neue Empfehlung von Netflix: Wir haben hier in den letzten drei Wochen die erste Staffel der dänischen Krimiserie „Der Kastanienmann“ gesehen und waren positiv überrascht… Achja, ich habe außerdem die neue Velvet Underground Dokumentation von Todd Haynes – der auch damals schon die eigenwillige Dylan Biografie „I’m Not There“ gemacht hat – gesehen und fand diese auch wirklich sehenswert.

Links und Krams

Happiness from a month of awe walks // Technology is beautiful // A secret weapon for Design Inspiration // Nette Anti-Black Friday Idee: Entweder mehr bezahlen, oder einfach klauen // Synthesizer Kuchen // Warum nicht auch noch den Mond kaputt machen? ///

Paper Art // Die gruseligste Senf Werbung ever // mound: Going Real Blind // Modulare Synthese mit Bitwig Studio // Klavierspielen lernen wäre doch endlich mal ein guter Vorsatz für 2022? …

The Beatles‘ Get Back: ein Film von Peter Jackson…

Ich habe ja vor Kurzem schon etwas zu der Jubiläumsausgabe des Let It Be Albums der Liverpooler geschrieben und gerade heute habe ich die drei Teile des Mammutfilms von Peter Jackson zu Ende geschaut.

Let It Be war das vorletzte Album, dass die Beatles aufgenommen haben (auch wenn es als letztes Album 1970 erschienen ist). Der Plan war eine Dokumentation über die Entstehung des Albums, mit einem abschließenden Konzert. Das ganze Event war für’s Fernsehen geplant. Die Band hatte nur wenig Zeit für das Projekt (22 Tage!) und es gab natürlich auch Streit zwischendurch, daher ist alles etwas anders gekommen.

Das Album ist ein Jahr später erschienen und auch nicht so, wie es geplant war. Dazu gab es einen Film mit den Aufnahmen der Sessions und Teilen des Abschlusskonzertes auf dem Dach des Apple Gebäudes. In diesem ursprünglichen Film sieht es aber tatsächlich so aus, als ob die Beatles sich komplett gehasst haben. In meinen Augen wird dieser Film den Beatles und deren Schaffensprozess zu Let It Be nicht gerecht.

„Let It Be“ Abschnitt des Anthology Buches…

2017 wollte Apple Peter Jackson für eine Virtual Reality Produktion im Rahmen einer Ausstellung engagieren. Daraufhin hat Jackson die kompletten Aufnahmen der Let It Be Sessions gesichtet (über 50 Stunden Filmmaterial und über 140 Stunden Tonmaterial!) und beschlossen, einen neuen authentischeren Film zu produzieren.

Logischerweise wurde dieser Film länger als geplant und in drei Teile gesplittet. Jeder dieser Teile ist über 2 Stunden lang und zusammen kommt man auf eine Laufzeit von ca. 7,5 Stunden! Was soll ich sagen? Ich habe heute den letzten Teil angesehen und bin begeistert. Der erste Teil war etwas anstrengend, weil man sehen konnte, dass die Beatles (außer Paul vielleicht) keine Lust hatten im kalten Twickenham Filmstudio zu sitzen und von Kameras umringt zu sein. Es kommt fast zur Trennung der Band, aber nach mehreren Gesprächen rauft man sich zusammen und beschließt den Rest der Songs im hauseigenen Studio von Apple fertig zu stellen.

„Let It Be“ Abschnitt des Anthology Buches…

Und ab da macht es einfach nur Spaß der Band zuzusehen, wie sie proben, Songs schreiben und einfach wieder Freude am Zusammenspiel haben. Der Film ist aber definitiv nur etwas für Fans! Man muss die Jungs und ihre Musik schon lieben, wenn man ihnen über 7 Stunden beim Proben zusehen will. Allerdings wird jeder Fan mit fantastischen Bildern und noch besseren musikalischen Momenten belohnt.

In einer Szene sieht man, wie Paul den Song „Get Back“ entstehen lässt. Er schreddert auf seinem Bass und summt diese Melodie, die ihm im Kopf herumschwirrt … bis man dann sehr schnell den jetzigen Song erkennen kann. Es dauert zwar noch lange, bis der Song so ist wie er nun mal jetzt klingt, aber es ist einfach faszinierend zu sehen, wie die vier Jungs arbeiten…

Endlich konnte man auch mal den „Auftritt“ auf dem Dach in kompletter Länge sehen. Das war aber nicht wirklich ein Konzert, eher eine Live-Aufnahme-Session in der Öffentlichkeit, denn es wurden nur eine Handvoll Songs gespielt, deren Aufnahme dann auch eventuell mal wiederholt wurde.

„Let It Be“ Abschnitt des Anthology Buches…

Ich denke der Hauptgrund ihrer Trennung ein Jahr später hatte viel mit geschäftlichen Dingen zu tun. Im Film bekommt man auch mit, wie John Gespräche mit Allen Klein führt, den er gerne als Manager der Band sehen wollte … bekannterweise war Paul damit überhaupt nicht einverstanden. Als Brian Epstein 1967 gestorben ist, haben sie ihre Vaterfigur verloren, wollten dann mit ihrer neuen Firma Apple alles in die eigene Hand nehmen und haben sich schlichtweg übernommen.

„Let It Be“ Abschnitt des Anthology Buches…

Interessanterweise wurde die Premiere von Get Back vom 25.11.2021 bis heute, den 27.11.2021 auf der Streaming Plattform Disney+ ausgestrahlt. Glücklicherweise musste man keinen VIP Zuschlag zahlen, wie bei anderen Kinofilmen, die dort exklusiv gezeigt wurden. Ok, ich denke für’s Kino ist Get Back zu lang und zu speziell … auch angesichts der aktuellen Pandemie. Aber ich erwarte schon, dass das Ganze auch noch auf Blu Ray oder Ähnlichem erscheinen wird. Ich – als Fan – würde mich darüber auf jeden Fall freuen und Apple – als Firma – könnte damit nochmal einiges an Geld verdienen 😉

Up To Date – Links und Krams KW 39/2021

Diese Woche war wieder viel Radiohead. Ich habe oft irgendwelche Livemitschnitte auf YouTube gehört. Ein weiteres mal hat mich deren Auftritt From The Basement umgehauen, aber diesmal die 2011er Version zum King Of Limbs Album.

Mich fasziniert komplett alles an der Band: Das Songwriting, die Arrangements, der kreative Einsatz der Instrumente, die Vocals von Herrn Yorke … ganz großes Kino. Wiederentdeckt habe ich auch die Live-Version des In Rainbows Albums, welche die Band damals als Film veröffentlicht haben: Scotch Mist. Hier unterscheiden sich die Songs nochmal etwas von der grandiosen Basement Session.

Ich musste mir gleich mal einige CD-Rs von diversen Sachen auf YouTube anlegen. Darf man das eigentlich? Wen interessiert’s … Momentan gibt es einen Song des riesigen Pools wunderbarer Radiohead Songs, der mich jedes mal sprachlos vor den Lautsprechern sitzen lässt und der mir dann Tage im Kopf bleibt: Videotape.

Ich denke ich werde in den nächsten Tagen (Wochen?) mal wieder die knapp 2GB an Material durchhören, die vor zwei Jahren eher unfreiwillig veröffentlicht wurden und jede Menge unfertiges, Proberaum- und Livematerial aus der OK Computer Phase enthält. Unter dem Namen Minidiscs (Hacked) konnte man die Aufnahmen damals für knapp 20€ auf Bandcamp kaufen und ich habe nur ganz sporadisch in die Sachen reingehört…

Gestern Abend haben wir übrigens den neuen Film mit Ryan Reynolds Free Guy auf Disney+ gesehen und … ja, das war ein unterhaltsamer Popcorn-Kinoabend. Außerdem gibt es eine neue Cartoonserie The Great North, von den Machern von Bob’s Burger, die ganz vielversprechend aussieht …

Links und Zeugs

Musik, generiert aus Bakterien // Großartige Alben Cover aus LEGO // Open Source Emojis für Designer und Web Entwickler // Luftballontiere // Signal State: Ein Videospiel, in dem man mit modularen Synth Patches Rätsel lösen muss // Den Sound einer Stradivari Violine kann man nicht nachbilden // Viele Studenten heutzutage verstehen das grundlegende Konzept von Dateien und Ordnern eines Computerbetriebssystems nicht mehr // Musikmagazin Archiv // Nichts ist schöner, als eine Musik- oder Büchersammlung im heimischen Regal… // Revenge Bedtime Procrastination // Hier kann man das neue Velvet Underground Tribute Album I’ll Be Your Mirror komplett streamen // Eine digitale Musiksammlung zum Anfassen … // Das eigene Gesicht auf einer Kartoffel, zum Verschenken // Der hypnotische Moiré Effekt auf Plattencovern ///

Jimmy Smith ist diese Woche gestorben // Understanding Granular Synthesis // Radiohead Live in Nijmegen, Netherlands 2000 // Ein LEGO Modell von Sonne, Erde und Mond // Sound Design: Everything In It’s Right Place ///

Perfekter Wochenabschluss:

Up To Date – Links und Krams KW 38/2021

1999 war für die Flaming Lips eine Art Wendepunkt. Mit dem Erscheinen ihres 9. Studioalbums „The Soft Bulletin“ klang ihre Musik anders – weniger Gitarren, besser arrangiert, größer. Es gab nicht mehr nur Gitarren, Bass und Schlagzeug (und eventuell mal ein paar Streicher). Es wurden nun auch elektronische Instrumente, wie Drum Machines und Synthesizer eingesetzt.

Ich persönlich fand die Musik der Lips seit dem 92er Album Hit To Death in the Future Head großartig. Ich weiß noch, wie ich die Platte zum ersten mal gehört habe und nahezu überwältigt war von Halloween on the Barbary Coast

Mein Interesse zog sich durch die 90er, über The Soft Bulletin, bis At War with The Mystic 2006. Danach wurde mir die Musik zu …. ich weiss gar nicht wie ich es beschreiben soll. Der Zauber war irgendwie weg. Das Sgt. Pepper Cover-Album fand ich noch gut, aber alles andere habe ich nicht mehr wirklich verfolgt.

Diese Woche habe ich aber nach Jahren mal wieder The Soft Bulletin aufgelegt und mich in die Platte neu verliebt. Die Platte verströmt irgendwie eine wunderbare Melancholie und man hört, dass die Lips damit irgendwie wieder Hoffnung ausstrahlten. Die Band hatte zu der Zeit keine einfache Phase. Der langjährige Gitarrist der Band, Ronald Jones, hatte die Band kurz zuvor verlassen und die Drogenprobleme von Steven Drozd machten der Gruppe zu schaffen.

Ich denke ich werde mich in Zukunft auch mal intensiver mit den jüngeren Flaming Lips Scheiben beschäftigen…

Links und Zeugs

Music Copyright in the Age of Forgetting // 24 underrated Websites // Don’t Be Afraid to Disappear // Words on the Street … // Monster Namen Generator // The Endless Life of Book Cover Trends ///

1950s Sugar Crisp Commercial // In den 80ern wurde sich über Sicherheitsgurte in Autos genauso aufgeregt, wie über Masken heute // Surreal LEGO Build // Nigel Kennedy spielt eine interessante Version von Hendrix‘ Purple Haze // How To Be Creative // Tape Looping like in the 70s // Das kommende Kirby Spiel muss ich spielen … // Electro-Glitch Pop in the 1960s: The Silver Apples ///

Der neue alte Song von Radiohead ist wirklich vom Feinsten…

Up To Date – Links und Krams KW 37/2021

Die Supermärkte sind schon wieder voll Spekulatius … wird auch Zeit. Das Wetter wird langsam herbstlicher und ich habe die letzten Tagen immer mal wieder das Debütalbum von Stephen Malkmus gehört und ansonsten die Beatles

Nach drei Wochen HTML und CSS, habe ich meine 100 Days of Code Challenge ein wenig umgeschwenkt und ich scripte jetzt im Kontakt Sampler. Nach einigen gesampleten Instrumenten in diversen Samplern, möchte ich es nun richtig machen, mit eigener GUI und den ganzen coolen Scheiß.

Links und Zeugs

Web Design Done Well // Turn a Google Spreadsheet into a Blog page // Checkboxland // Die besten Granular und Glitch Gitarrenpedale // Ich verfolge schon seit einigen Monaten die Entwicklung dieses modularen Software Synths … jetzt ist er fertig // Ich steh‘ auf diese Luftaufnahmen // Rewilding Your Attention // Abgefahren: MacOS in Svelte // Sir Clive Sinclair ist gestorben. Hier ist seine Welt // Russische Multiplikation ///

5 Stunden Pink Panther … die komplette erste Staffel auf YouTube // The Making of Sgt. Pepper (Dokumentation von 1992) // Eine alte, aber sehr gute Einführung in die Klangerzeugung mit Synthesizern // Paul McCartney und Brian Wilson waren Rivalen // Prince bei den Muppets Tonight! // Ich mag den Ein-Saiten-Typen // Velvet Underground Dokumentation von 1986 // … und diese ist aus den 90ern // Eine komplette Vorlesungsreihe zu Gödel, Escher, Bach vom MIT // Neil Young und Devo // David Bowie: To be an artist is to be dysfunctional // Jeff Tweedy gibt mal eben eine Songwriting Masterclass im Broken Records Podcast // Kermit der Frosch gibt einen TED Talk zum Thema Kreativität // The Strange Magik of Jimi Hendrix // Stop Motion Streichhölzer // Der wunderbare dritte Teil der Trilogy of Terror: Amelie ///

Komischerweise schwirrt mir die letzten beiden Tage ständig dieser Song im Kopf herum…