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Kategorie: Persönliches

Wenn man die Point & Click Adventures der 90er für das beste hält, was die Videospielewelt je zu bieten hatte, könnte man sich die ScummVM mal installieren.

Wenn mich jemand nach den drei besten Videospielen aller Zeiten fragt, dann antworte ich immer in dieser Reihenfolge:

  1. Maniac Mansion
  2. The Secret of Monkey Island
  3. Monkey Island 2: LeChuck’s Revenge

Als mir 1988 jemand auf dem Schulhof eine Raubkopie des LucasArts Adventures Maniac Mansion in die Hand drückte und ich später am Tag die schlabberigen Disketten in das Laufwerk meines Commodore-128D (natürlich im C64 Modus) schob, stand für die nächsten Stunden die Zeit still.

Dieses Adventure war damals für mich eine Offenbarung. Ich hatte vorher so etwas noch nie gespielt und wollte fortan nichts anderes mehr spielen. Später auf dem Amiga 500 von Commodore (Anfang der 90er) gab es dann die beiden großartigen Monkey Island Teile und von da an gehörte Ron Gilbert zu meinen Helden.

Maniac Mansion (Amiga)
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Der Computer ist ein Werkzeug und vielleicht sollte man ihn auch wieder dementsprechend benutzen…

Ich weiß noch wie ich meinen ersten Desktop PC vor 23 Jahren aufgebaut habe. Es war ein Midtower mit einen Intel Pentium 200Mhz Prozessor, 2GB Festplatte und 32MB RAM. Ein herrliches Gerät, dazu kam dann der 14″ Röhren-Monitor und es gab noch ein Diskettenlaufwerk! Ein paar Wochen später kam dann das 33kB/s schnelle Modem dazu, dass den Zugang zum Word Wide Web ermöglichte. Allein der Einwählvorgang des Modems dauerte locker 30 Sekunden und war eine Symphonie…

Von den ganzen Homecomputern davor will ich mal gar nicht anfangen, denn diese waren im Grunde tatsächlich nur Spielekonsolen (Atari XL, C64, Amiga 500).

Mitte der 90er hatte noch nicht jeder einen Computer zuhause. Und die, die einen Rechner auf dem Schreibtisch stehen hatten, nutzen ihn nicht jede Stunde. Manchmal standen sie sogar tagelang herum, ohne dass sie hochgefahren wurden.

Windows 95 nach dem ersten Booten (Quelle: Wikipedia)
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Zitat…

Sometimes you’re doing really well, then, after three or four years, everything inexplicably crashes like a house of cards and you have to rebuild it.…

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Wie Linux meinem MacBook das leben rettete…

Acht Jahre ist der Apple Rechner nun alt. Jedes Teil ist noch original und wenn man mal von der Laufzeit des Akkus absieht, läuft alles noch optimal. Das Betriebssystem war schon etwas älter … es müsste die Version 10.12 (Sierra) gewesen sein. Ein Update wäre eigentlich überfällig, aber ich hatte Angst, dass ein neues Betriebssystem die Hardware zu sehr ausbremst. Wie gesagt, es ist ein MacBook Pro von Ende 2012!

Allerdings konnte ich einige Apps nicht mehr installieren, weil mein OS mittlerweile schlichtweg zu alt war. Irgendwann habe ich dann nachgegeben und ein Update auf die aktuellste Version gemacht. Der Auslöser war die neueste Version von Logic Pro, die ich für meinen Tropone Blog unbedingt testen wollte.

Das war ein Fehler. Der Rechner wurde dermaßen langsam, dass er nahezu unbrauchbar war. Tja, ich hatte es geahnt. Ich habe danach einiges gelesen, wie man eine ältere Version des Systems wieder herstellen könne, aber das war recht kompliziert und dann hätte ich ja wieder das Problem mit aktueller Software gehabt. Apple hatte sein Ziel erreicht: Ich brauchte aktuellere Hardware.

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