Up To Date – Links und Krams KW 37/2021

Die Supermärkte sind schon wieder voll Spekulatius … wird auch Zeit. Das Wetter wird langsam herbstlicher und ich habe die letzten Tagen immer mal wieder das Debütalbum von Stephen Malkmus gehört und ansonsten die Beatles

Nach drei Wochen HTML und CSS, habe ich meine 100 Days of Code Challenge ein wenig umgeschwenkt und ich scripte jetzt im Kontakt Sampler. Nach einigen gesampleten Instrumenten in diversen Samplern, möchte ich es nun richtig machen, mit eigener GUI und den ganzen coolen Scheiß.

Links und Zeugs

Web Design Done Well // Turn a Google Spreadsheet into a Blog page // Checkboxland // Die besten Granular und Glitch Gitarrenpedale // Ich verfolge schon seit einigen Monaten die Entwicklung dieses modularen Software Synths … jetzt ist er fertig // Ich steh‘ auf diese Luftaufnahmen // Rewilding Your Attention // Abgefahren: MacOS in Svelte // Sir Clive Sinclair ist gestorben. Hier ist seine Welt // Russische Multiplikation ///

5 Stunden Pink Panther … die komplette erste Staffel auf YouTube // The Making of Sgt. Pepper (Dokumentation von 1992) // Eine alte, aber sehr gute Einführung in die Klangerzeugung mit Synthesizern // Paul McCartney und Brian Wilson waren Rivalen // Prince bei den Muppets Tonight! // Ich mag den Ein-Saiten-Typen // Velvet Underground Dokumentation von 1986 // … und diese ist aus den 90ern // Eine komplette Vorlesungsreihe zu Gödel, Escher, Bach vom MIT // Neil Young und Devo // David Bowie: To be an artist is to be dysfunctional // Jeff Tweedy gibt mal eben eine Songwriting Masterclass im Broken Records Podcast // Kermit der Frosch gibt einen TED Talk zum Thema Kreativität // The Strange Magik of Jimi Hendrix // Stop Motion Streichhölzer // Der wunderbare dritte Teil der Trilogy of Terror: Amelie ///

Komischerweise schwirrt mir die letzten beiden Tage ständig dieser Song im Kopf herum…

Rick Rubin unterhält sich mit Paul McCartney..

… und genau diese Unterhaltung wurde in eine sechsteilige Miniserie gepackt und gibt es jetzt auf Disney+ zu sehen. Als Beatles Fanboy habe ich die komplette Serie am letzten Wochenende verschlungen (6 x 25min).

Kein geringerer als Rick Rubin, der ebenfalls eine Legende im Musikbusiness ist, stellt Sir McCartney haufenweise Fragen zu den verschiedensten Stationen seiner mittlerweile 50 jährigen Musikkarriere. Auch wenn es überwiegend um die Musik und dessen Entstehung der Beatles geht, werden auch das Solowerk und die Zeit mit den Wings behandelt.

Am schönsten sind die Passagen, wenn Rubin diverse Hits des Bassisten auf seinem Mischpult anspielt und verschiedene Spuren der Aufnahmen hervorhebt. Schön, dass hier und da auch ein paar Fehler entlarvt werden. Logischerweise wird das Bassspiel des Liverpoolers hervorgelobt und hier und da auch etwas zuviel beweihräuchert. Allerdings war das eine ganz hervorragende Miniserie und ich kann sie jedem nur ans Herz legen.

Paul McCartney war und ist nun mal ein Ausnahmemusiker und das kann man in solch einem Format auch ruhig mal unterstreichen. Man kann auch sehen, dass ihm die eine oder andere Erinnerung schon nahe ging.

Up To Date – Links und Krams KW 35/2021

Haben wir echt schon September? Iss wohl so. Diese Woche ist wie im Flug vorbeigerauscht. Ich habe fast ausschließlich die großartigen Scheiben von Broken Social Scene gehört. Das gleichnamige Album aus dem Jahre 2005 haut mich immer wieder um, genauso wie die beiden darauffolgenden Solo-Alben der Bandmitglieder Kevin Drew und Brendan Canning. Unglaublich was die Truppe für Songs raushaut.

Die 100 Days of Code Challenge läuft gut. Die ersten zwei Wochen sind rum und ich habe das Buch schon fast zur Hälfte durchgearbeitet. Im Moment ist das alles noch Wiederholung.

Links und Zeugs

Art Inspiration and where to find it // Vintage Websites, die immer noch aktiv sind // Wieso sind Weblinks eigentlich standardmäßig blau? // Augmented Reality macht aus Reese’s Puffs Musikinstrumente // Man kann aus einfachen Portraits kleine Animationen erstellen … spooky // 6 Echo Chambers, die den Sound populärer Musik geprägt haben // Websites from hell // Eine Geschichte des Hypertexts ///

Wer keinen Wilkins Coffee trinkt, wird getötet … als Produkte noch einen Standpunkt hatten 😉 // Wenn man jeden Sport mit einer Bowling Kugel machen würde … // Die Velvet Underground Dokumentation will ich sehen // Green Ball Adventure // Ich liebe Found Sounds, habe ich hier auch schon so einige Male benutzt // Eine der ersten Drum Machines ///

Achja, Broken Social Scene live at Radio 3 (2004) ist wirklich inspirierend…

100 Days Of Code …

Ich habe zuletzt so richtig aktiv und auch professionell mit HTML, CSS und PHP vor ungefähr 11 Jahren Webseiten gebaut. Seit dieser Zeit habe ich hier und da ein wenig in Java und C++ programmiert und angefangen, mich mit der Audio Programmierung in C++ und JUCE zu beschäftigen …

Vor ein paar Monaten habe ich mir dann mal wieder ein paar Videos zur aktuellen Web Entwicklung angesehen, speziell zur Frontend Entwicklung, wie dies‚ hier, dieses oder jenes. Und der Funke ist wieder übergesprungen. Ich hatte damals wirklich Spaß an der Web Entwicklung, bis ein paar andere Sachen dazwischen kamen.

Letzten Monat habe ich mir das großartige Buch Learning Web Design von Jennifer Niederst Robbins gekauft und abends immer mal wieder etwas darin gelesen. Vor einer Woche dann habe ich angefangen das Buch ernsthaft durchzuarbeiten … also nochmal bei den Grundlagen komplett anzufangen, alle Übungen darin zu machen und wieder fit zu werden in HTML und CSS. Zusätzlich will ich jetzt auch endlich JavaScript so richtig lernen.

Aus diesem Grund habe ich mich für die Teilnahme an der #100DaysOfCode Challenge entschieden. Dies war vor ein paar Jahren eine Idee von Alexander Kallaway, mit der er sich selbst motivieren wollte, mit seiner Programmierung weiter voranzukommen.

Die Idee dahinter ist denkbar einfach. Man verpflichtet sich für 100 Tage jeden Tag eine Stunde zu programmieren bzw. dafür zu lernen und postet jeden Tag seinen Fortschritt auf Twitter mit dem Hashtag #100DaysOfCode. Anstatt den ganzen Abend auf der Couch mit Netflix zu verbringen, investiert man mindestens eine Stunde täglich in etwas, dass einem Spaß macht und vielleicht auch etwas weiter bringt.

Das oben genannte Buch behandelt die Grundlagen von HTML, CSS und JavaScript und hat einen Umfang von ca. 750 Seiten. Wenn ich das wirklich intensiv durcharbeiten will und dafür jeden Tag eine Stunde aufbringe, dann kommt das mit den 100 Tagen eventuell ganz gut hin (ich bin nicht mehr so aufnahmefähig, wie vor 15 Jahren). 😉

Warum will ich das tun? Ich habe derzeit keine großartigen Ziele damit. Ich würde nur gerne wieder fit werden in der Materie. Zum einen für ein paar eigene, spaßige Ideen im Netz und zum anderen kann man nie wissen, was sich daraus ergeben kann…

UPDATE: Nach drei Wochen HTML und CSS code ich jetzt erstmal in KSP. Das ist die Scriptsprache für den Kontakt Sampler. Damit kann man seine gesampleten Instrumente in Kontakt mit eigener GUI versehen, und noch andere erweiterte Funktionalitäten einbauen…

Up to Date – Links und Krams KW 33/2021

Der Sommerurlaub ist so gut wie rum. Diese letzte Woche war absolut entspannend. Das Wetter war eher arschig und wir haben nicht allzu viel unternommen. Musikalisch lief hier meistens irgendwas von den Eels oder dem guten alten Tom Waits.

Für’s neue mound Album habe ich diese Woche auch nichts aufgenommen. Ich habe mich aber wieder ein wenig mit der Tracker-DAW Renoise beschäftigt / abgelenkt 😉 , weil ich irgendwie diese etwas „eingeschränktere“ Software bevorzuge. Vielleicht rede ich mir das auch nur ein…

Außerdem hatte ich echt mal wieder das Verlangen HTML, CSS und JavaScript zu schreiben und abends des Öfteren mal in meinem Lieblingsbuch zum Thema rumgeschmökert. Es ist schon ein paar Jahre her (10?), dass ich ernsthaft Webseiten gebaut habe.

Apropos ein paar Jahre her … beim Aufräumen habe ich gestern einige alte Sachen aus den 90ern wiedergefunden. Noch in der Schulzeit – in den ganz frühen 90ern – hatte ich zusammen mit einem Klassenkameraden so eine Spaßpunk-2-Mann-Band mit dem einfallsreichen Namen Nuclear Attack. Einige Tapes und dieses richtig gute Poster sind mir wieder in die Hände gefallen:

Achja, und ich bin gerade irgendwie süchtig nach gebrauchten CDs … ja, echt CDs. Ich hab da einen Shop bei ebay gefunden, wo man alle guten Sachen der 90er und 2000er für unter zwei Euro pro Album bekommt. Ich kann da einfach nicht widerstehen … Mein CD Regal ist schon wieder fast voll….

Links und Zeugs

Die Magie des Tape Echos wird entmystifiziert // Analoge Tapes // Unicode Pfeile // Die besten kostenlosen Synthesizer Plugins für PC und Mac // Feine Regale zum Präsentieren der eigenen Vinyl-Sammlung // Eine Technologiefrage // Gesichter aus Essen // Coding, Ego and Attention // Marc Ribot bricht eine Lanze für laute Musik // Wie schnell kannst du das Alphabet eintippen? // Das abgefahrene neue Astronomie-Museum in Shanghai //

Auch wenn ich das neue Album der Dinosaurs eher meh fand, mag ich dieses Tiny Desk Concert // Voltaire: sie müssen ihren eigenen Garten pflegen // Die Kunst von Daniel Johnston // Der LEGO-8Bit-Trip Teil 2 … nette Idee // Da fällt mir ein, dass wir noch so einen 8-Bit Mario bauen wollten … iss ja nicht so schwer // … oder ’nen Gumba // Feist singt mit der Sesamstraßengang // Ich wusste gar nicht, das Teenage Fanclub im Frühjahr ein neues Album veröffentlicht haben. Die mochte ich früher richtig gerne … ///

Winamp Skin Museum // Control Panels // Ich glaube ich werde in den nächsten Tagen mal eine Live-Version vom neuen Zorin OS begutachten // Harvard’s CS50: Über Web Programming mit HTML, Python, SQL, … wunderbare Resource zum Lernen // Ein netter Überblick über Renoise … etwas anstrengend der Stream, aber ok 😉 // Ein Miniaturkalender // How To Find Creative Work // … da fällt mir noch diese Rede ein … ///

Up To Date – Links und Krams KW 25/2021

Die letzten beiden Wochen waren schon schweißtreibend … in jeder Hinsicht. Viel Gartenarbeit, alte Laptops mit Linux wieder flott gemacht und schon seit Ewigkeiten keinen Fotoapparat mehr in die Hand genommen. Wird Zeit mal wieder die Umgebung in Bildern festzuhalten…

Musikalisch wurde ich an den Anfang der 90er zurückversetzt, da die ersten Spiritualized Scheiben auf Vinyl neu veröffentlicht wurden. In meinen Augen die besten beiden Alben der Spacemen 3 Nachkömmlinge. Zwei fette Doppelalben im Gatefold-Cover … man hätte noch etwas mehr Infos dazupacken können, aber die Musik spricht für sich.

Thom Yorke und Johnny Greenwood haben eine neue Band: The Smile … oder hatte ich das schon mal erwähnt? // Genau mein Ding: Wie der Sound eines kaputten Klimageräts in ein Jazz Stück verwandelt wurde // LEGO Sesamstraße! // Das neue Game & Watch Teil von Nintendo würde ich wohl nehmen … aber das habe ich von dem Mario Dingens auch schon gesagt // Where’s Waldo mit Smileys … // Das Design der Roland Juno Oszillatoren // Unglaublich, dass Amazon haufenweise zurückgesandte Sachen einfach verschrottet .. wo sind wir gelandet? // 40 ganz wunderbare Fotos von seltsamen Schauplätzen // Nette Fußmatte! // Mario Golf: Super Rush ist übrigens ein wunderbares Golf Spiel für die Switch // … und wer klassische Click’n’Point Adventures mag: The Darkside Detective // Wie man mithilfe des Zuhauses die Kreativität ankurbelt ///

Wie man ein klassisches Scheunentor baut … einfach aus eigenem Interesse, weil ich sowas hier an die Garage bauen will … // The Summer Of Soul // Austin Kleon interviewt Edward Carey // Wie man das Alphabet in 3D-Buchstaben schreibt … ///

Raus aus’m Netz und rein in‘ Garten … oder Wald … oder Schwimmbad … oder sonstwo …

Warum man echt in Erwägung ziehen sollte, das Programmieren zu lernen … aber warum dann ausgerechnet in C++?

C++ ist eine ziemlich mächtige Programmiersprache, trotz ihres Alters. C++ wurde in den 80er Jahren entwickelt, als Nachfolger von C, welche in den 70ern zusammen mit dem Unix Betriebssystem entwickelt wurde.

Mittlerweile wird alles digitalisiert und das wird sich vorerst auch nicht ändern. Ob das alles gut ist oder nicht, soll hier jetzt gar nicht mal das Thema sein. Ich wollte nur kurz festhalten, dass man mit guten Fähigkeiten in einer Programmiersprache, auch gute Möglichkeiten hat, damit sein Geld zu verdienen.

Viel interessanter finde ich die Tatsache, dass man seine eigenen Ideen in Programme umsetzen kann. Und man kann alles genau so machen, wie man will. Aus einer Idee wird die eigene Software. Romantische Vorstellung, die allerdings nicht ganz so einfach umzusetzen ist. Das Programmieren zu Erlernen ist keine einfache Übung. Sie benötigt viel Arbeit und Zeit.

Die Programmierung ist eine der wenigen Tätigkeiten, die technisches Verständnis und Kreativität kombiniert. Man muss Probleme verstehen und diese dann lösen.

C++ ist nicht die einfachste Programmiersprache. Es gibt viele komplizierte Konzepte zu verstehen. Aber C++ ist effizient, schnell und nahezu alle großen Anwendungen und auch Spiele werde auch heute noch (und sicherlich auch zukünftig) in dieser Sprache geschrieben. Auch Betriebssysteme wie Windows, macOS oder Linux sind in C und C++ programmiert.

C++ ist schnell. Die Sprache zählt sogar nach über 35 Jahren noch zu den effizientesten und schnellsten Low-Level Programmiersprachen. Wenn es also auf Performance ankommt – z.B. in Audio DSP Anwendungen – dann ist C++ die erste Wahl.

Also, Programmieren ist sicherlich nicht etwas für jedermann. Einen Versuch ist es aber allemal wert. Man benötigt einen einfachen Computer, einen Texteditor und einen C++ Compiler. Falls man eine Linux Distribution installiert, hat man dies alles sofort parat. Empfehlenswert ist ein gutes Lehrbuch, etwas Ruhe beim Lernen und permanentes Am-Ball-Bleiben …

Und wenn man sich dann schon aufraffen kann, eine Programmiersprache zu lernen, dann doch gleich eine vernünftige, wie C++ 😉