Ein neuer Monitor ziert diesen Schreibtisch … 4k, Baby!

Ich benutze einen Laptop … schon ewig. Ich glaube meinen letzten Desktop Rechner hatte ich vor 15 Jahren. Seitdem benutze ich nur noch 13“ Laptops … entweder von Sony, Samsung, Apple oder HP. Das ist praktisch, weil der Rechner eben auch mobil ist. Aber für längere Arbeiten am Schreibtisch ist der Bildschirm eindeutig zu klein. Deshalb steht hier halt noch ein Monitor.

Ich war jetzt aber jahrelang zu geizig mir mal etwas halbwegs Vernünftiges zu besorgen. Ewigkeiten stand hier ein Philips 21“ Monitor (von 2008) herum, der nicht der Beste war. Letztes Jahr habe ich das Ding verschenkt, mit der Absicht endlich etwas Anständiges zu kaufen. Hab‘ ich aber nicht … denn zur gleichen Zeit entschlossen wir uns unseren Fernseher im Wohnzimmer upzugraden und der Alte könnte doch hier auf dem Schreibtisch stehen, oder?

Schön groß war er auch, aber das Bild war grausig. Lange konnte man da nicht draufschauen. Aber ich habe es tatsächlich ein Jahr ausgehalten 😀 Vor ein paar Tagen war dann Schluss. Ich habe mir einen günstigen 28″ UHD Monitor von Samsung bestellt.

ok, das Bild ist nicht da Beste …

Ich bin kein Gamer und ansonsten auch eher bescheiden, was Hardware angeht. Außerdem bin ich auch nicht bereit Unsummen für einen Monitor auszugeben. 250,- Euro ist ein günstiger Preis für einen 284k Monitor. Ich bin mit der Qualität mehr als zufrieden. Die Größe ist perfekt. Die Farben sind ok. Wie bereits erwähnt hatte ich nur Schrott-Displays davor und erst seitdem ich meinen HP Laptop besitze, weiß ich so ungefähr, wie ein aktueller Bildschirm auszusehen hat 😉

Höre gerade 🎵: Honey Bucket von Melvins

Was benutze ich so? …

Ich weiß gar nicht, ob es wirklich interessant ist darüber zu lesen, welche Tools und Gadgets jemand tagtäglich benutzt, aber ich lese so etwas mal ganz gerne. Hier also meine Liste an Hardware und Software, denn meistens ist ein Computer irgendwie involviert in den Dingen, die ich am liebsten tue.

Hardware

Zunächst einmal benutze ich einen recht einfachen 13″ HP Laptop als Hauptrechner. Zuvor war dies ein 13″ Macbook Pro von 2013, der nun aber ein recht einfaches Leben als Sample-Rompler an unserem digitalen DIY Piano im Esszimmer fristet.

Das Windows Laptop wird von einem AMD Ryzen 7 Prozessor mit vier Kernen angetrieben, besitzt 16GB Arbeitsspeicher und eine 500GB SSD Festplatte. Zwischenzeitlich lief darauf auch mal eine Linux Distribution, aber ich kann es mir ausreden soviel ich will, ich kann auf das Adobe Foto – Abonnement und diverse Musikprogramme und Plugins einfach nicht mehr verzichten. Aus diesem Grund musste ich mich an Windows 10 gewöhnen und so schlimm ist es eigentlich gar nicht.

Mein externer Monitor ist derzeit eher Mist und ich bin noch auf der Suche nach einem guten Ersatz. Ansonsten steht hier ein Nektar Impact LX25+ Midi Keyboard auf dem Schreibtisch, ein Steinberg Audio Interface und eine günstige Microsoft Mouse.

Ich besitze neben einigen alten Canon Film Kameras – die seit drei Jahren aber eher verstauben – eine alte digitale Canon 550D mit Kit-Objektiv und 50mm f1.8 Glas. Zusätzlich habe ich noch die Fujifilm X-M1 mit Kit-Objektiv. Im Grunde mag ich die Kamera und die Qualität der Bilder, selbst mit der einfachen Linse … es fehlt mir hier aber der Sucher. Ansonsten habe ich noch ein betagtes iPhone 7, dass ich aber höchstens mal für einen Schnappschuss benutze.

Software

Für’s Coden ist hier eigentlich immer VSCode geöffnet und mein Terminal ist Terminus, weil ich mich an die Windows Kommandozeile nicht gewöhnen kann und will.

Wie bereits erwähnt, nutze ich Photoshop und Lightroom Classic für die Bearbeitung von Fotos. Zusätzlich ist noch Camtasia installiert, falls ich mal ein Video editiere.

Für die Musik ist hier sicherlich die meiste Software auf dem Laptop, weil ich nahezu alles in-the-box erledige. D.h. meine DAW ist Bitwig Studio, mit diversen Plugins von ReasonStudios, IK Multimedia, Fabfilter und Kilohearts.

Mein Browser der Wahl ist Chrome. Ich habe mich einfach an ihn gewöhnt und mag mich nicht mehr umgewöhnen. Überhaupt ist Google erschreckend oft in meinem Tagesablauf integriert: Google Drive, Kalender, Gmail. Office Anwendungen übernimmt hier Microsoft.

Ansonsten…

Dazu gesellen sich noch zwei elektrische Gitarren – nichts Besonderes – und eine Westerngitarre. Effektpedale benutze ich keine, weil tatsächlich alles im Laptop gemacht wird. Ich habe einen kleinen Röhrenverstärker von Fender, der aber nie zum Einsatz kommt.

Wie bereits erwähnt habe ich unser schönes altes Klavier im Esszimmer digitalisiert. D.h. ich habe alle Tasten entfernt und ein Nektar Impact LX49+ Midi Keyboard dort eingebaut. Eine kleine Halterung für einen Laptop angebracht und das alte Macbook darauf platziert. Meistens läuft darauf die Arturia Piano Software. Der Sound kommt dann aus einem Paar Boxen, die oben links und rechts auf dem Klavier stehen. Ich gebe zu, das ist etwas viel Getüdel für’s Klavierspielen, aber wenn ich wollte, könnte ich nun jedes Tasteninstrument hierüber spielen… und auch recorden 😉

Ein weiteres Gadget kommt hier zusätzlich noch fast täglich zum Einsatz: Mein Plattenspieler. Ich habe Streaming Dienste ausprobiert … nichts für mich. Paradox of Choice. Vinyl ist und bleibt mein bester Freund, wenn’s es ums Musikhören geht. Ich besitze keine riesige Plattensammlung und keine High-End Musikanlage, aber ich finde es entspannter eine Platte aufzulegen, als Songtitel auf einem Bildschirm anzuklicken.

Höre gerade 🎵Schizophrenia von Sonic Youth

Der Computer ist ein Werkzeug und vielleicht sollte man ihn auch wieder dementsprechend benutzen…

Ich weiß noch wie ich meinen ersten Desktop PC vor 23 Jahren aufgebaut habe. Es war ein Midtower mit einen Intel Pentium 200Mhz Prozessor, 2GB Festplatte und 32MB RAM. Ein herrliches Gerät, dazu kam dann der 14″ Röhren-Monitor und es gab noch ein Diskettenlaufwerk! Ein paar Wochen später kam dann das 33kB/s schnelle Modem dazu, dass den Zugang zum Word Wide Web ermöglichte. Allein der Einwählvorgang des Modems dauerte locker 30 Sekunden und war eine Symphonie…

Von den ganzen Homecomputern davor will ich mal gar nicht anfangen, denn diese waren im Grunde tatsächlich nur Spielekonsolen (Atari XL, C64, Amiga 500).

Mitte der 90er hatte noch nicht jeder einen Computer zuhause. Und die, die einen Rechner auf dem Schreibtisch stehen hatten, nutzen ihn nicht jede Stunde. Manchmal standen sie sogar tagelang herum, ohne dass sie hochgefahren wurden.

Windows 95 nach dem ersten Booten (Quelle: Wikipedia)
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Wie Linux meinem MacBook das leben rettete…

Acht Jahre ist der Apple Rechner nun alt. Jedes Teil ist noch original und wenn man mal von der Laufzeit des Akkus absieht, läuft alles noch optimal. Das Betriebssystem war schon etwas älter … es müsste die Version 10.12 (Sierra) gewesen sein. Ein Update wäre eigentlich überfällig, aber ich hatte Angst, dass ein neues Betriebssystem die Hardware zu sehr ausbremst. Wie gesagt, es ist ein MacBook Pro von Ende 2012!

Allerdings konnte ich einige Apps nicht mehr installieren, weil mein OS mittlerweile schlichtweg zu alt war. Irgendwann habe ich dann nachgegeben und ein Update auf die aktuellste Version gemacht. Der Auslöser war die neueste Version von Logic Pro, die ich für meinen Tropone Blog unbedingt testen wollte.

Das war ein Fehler. Der Rechner wurde dermaßen langsam, dass er nahezu unbrauchbar war. Tja, ich hatte es geahnt. Ich habe danach einiges gelesen, wie man eine ältere Version des Systems wieder herstellen könne, aber das war recht kompliziert und dann hätte ich ja wieder das Problem mit aktueller Software gehabt. Apple hatte sein Ziel erreicht: Ich brauchte aktuellere Hardware.

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