Noch vor gut einer Woche war ich der Meinung, dass die Fuji Kamera mir nicht mehr gut genug ist. Ich habe mir kurzerhand eine alte, gebrauchte Canon 550D mit 2 Standard-Objektiven bestellt, diese dann mit in den Urlaub genommen und bin etwas enttäuscht. Die Bilder waren nicht von der Qualität, die ich von der 550D gewohnt war. Alles liegt irgendwie hinter einem Schleier und ist nicht so knackig scharf, entweder sind die Objektive echt so kacke oder die Kamera müsste mal vernünftig gereinigt werden.

In den letzten Tagen habe ich deshalb die Fuji wieder vom Regal geholt und damit etwas fotografiert und das ist schon ein anderer Schnack, selbst mit dem Kit-Objektiv (16-55mm). Manchmal sollte man sich einfach mit dem zufrieden geben, was man besitzt. Das spart Geld und Nerven.

Vorgestern habe ich dann auch meine alten Analog-Objektive meiner alten Canon A-1 wiedergefunden. Dafür hatte ich damals Fuji-Adapter besorgt, kam aber mit dem manuellen Fokussieren nicht so zurecht. Das habe ich jetzt nochmal im Garten getestet und probiert und mittlerweile klappt es einigermaßen und ich bin begeistert. Ich habe ein Canon FD 50mm 1:1.4 und ein Tokina FD 135mm 1:2.8. Das sind schon recht gute Gläser, zumindest verglichen mit dem Plastik-Kit-Objektiv.

Solche guten Ergebnisse konnte ich mit der Canon 550D nicht erzielen. wie gesagt, ich werde diese nochmal gründlich reinigen und eventuell meinem Sohn geben oder sogar wieder verkaufen. Allerdings vermisse ich den Sucher trotzdem noch 😀 Eventuell käme dann noch eine gebrauchte Fujifilm X-T1 oder X-T10, denn diese verfügen zumindest über einen elektronischen Sucher. Hoffentlich wird das nicht wieder so ein Schuss in den Ofen 😉 Aber vielleicht bin ich ja im Moment auch nur so ein nerviger Pixelgucker … das kann man mal haben.